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Was bringen strenge(re) Maßnahmen (hit hard & hit early), wenn die niemand kontrolliert / kontrollieren kann UND man nicht in der Lage ist „das Volk“ davon zu überzeugen freiwillig mitzuziehen?
Holland wurde nun mitten in den nordrhein-westfälischen Sommerferien als eine der Topurlaubsdestinationen der Menschen dort zu einem Hochrisikogebiet erklärt, was bedeutet, dass jeder der von dort ins Bundesgebiet einreist, eine entsprechende Anmeldung einbringen muss. Eine entsprechende Quarantäne kann man durch Impfnachweise oder Freitesten umgehen. Joa, in der Praxis findet der Grenzverkehr unverändert statt und man überlässt das Befolgen der Regeln komplett in die Eigenverantwortung der Menschen, welche man ihnen ansonsten im Rahmen dieser Pandemie ja eher angesprochen hat.
Und das ist ein Nachbarland. Woher soll ein Kontrolldruck an den Außengrenzen kommen? An die Freiwilligkeit und Eigenverantwortung der Menschen glaubt man ja bekanntlich nicht.
Und dazu natürlich das von aequitas angeführte Argument, dass mit hit hard and early keine dauerhaften erfolg haben wird, da wir einen Viruseintrag von außen nicht verhindern können um damit immer wieder in ein Hit Hard laufen. Das würde vielleicht mit funktionierenden europäischen Außengrenzen klappen, wenn alle europäischen Staaten an einem Strang ziehen würden.
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Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
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