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Alt 27.05.2021, 20:49   #3101
crazy
Ehemals crazyviech
 
Benutzerbild von crazy
 
Registriert seit: 10.10.2006
Ort: Nordeifel
Beiträge: 2.049
Zitat:
Zitat von anlot Beitrag anzeigen
Prima, ich habe meinen Termin mit J&J am Dienstag. ��

Zitat:
Die Patientin sei am vergangenen Freitag gestorben. Sie sei mit einer schweren Thrombose und einem Mangel an Blutplättchen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es demnach in einer Behördenmitteilung.
J&J ist, ebenso wie AstraZeneca, ein Vektorimpfstoff. Beide basieren auf einem Adenovirus (zwar unterschiedliche, aber prinzipiell egal).

Es besteht ein minimales Risiko, die o.g. Impfnebenwirkung zu zeigen, das ist korrekt. Analog zu einer AZ-Impfung ist es hier recht gut beschrieben, da man es ebenso auf den J&J beziehen kann. Bei der dort genannten HIT beziehen sie sich auf die Heparin-induzierte Thrombozytopenie.

Das RKI gibt fpr den J&J (aka Janssen)-Impfstoff auf seiner Seite dies aus:

Zitat:
Schwere unerwünschte Ereignisse und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, traten in der Impfstoff- und Kontrollgruppe gleich häufig auf. Das Auftreten von thromboembolischen Ereignissen (15 vs. 10 Fälle), von Urtikaria (5 vs. 1 Fall) und von Tinnitus (6 vs. 0 Fälle) war zwischen Impfstoff- und Placebogruppe unausgewogen. Je 1 Fall unter den thromboembolischen Ereignissen, alle Urtikaria-Fälle und zwei Tinnitusfälle wurden als impfstoffbezogen bewertet. Zwei Tage nach Impfstoffgabe trat eine ernste Überempfindlichkeitsreaktion auf, die nicht als Anaphylaxie klassifiziert, aber als impfstoffbezogen bewertet wurde.

Im Median traten die lokalen und systemischen Impfreaktionen 2 Tage nach Verabreichung der Impfung auf und hielten über 1 bis 3 Tage an.

Nach Anwendung der COVID-19 Vaccine Janssen sind in den USA sehr seltene Fälle von Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenien überwiegend bei jüngeren Geimpften aufgetreten. Aus Europa gibt es hierzu noch keine Beobachtungen, weil der Impfstoff hier erst seit Kurzem und bisher nur in kleinen Mengen zur Anwendung gekommen ist. Basierend auf der momentanen Datenlage empfiehlt die STIKO im Regelfall die Impfung mit den beiden Vektor-basierten Impfstoffen Vaxzevria und der COVID-19 Vaccine Janssen nur für Menschen im Alter ≥60 Jahre. Der Einsatz der beiden Vektor-basierten Impfstoffe unterhalb dieser Altersgrenze bleibt indes nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch die zu impfende Person möglich.
Ich bleibe weiterhin dabei, dass- gleichwohl bei Personen u60 einem mRNA-Impfstoff der Vorzug gewährt werden sollte und die ü60er die Vektorvarianten nehmen sollten- die letalen Nebenwirkungen eines Vektor-Impfstoffs um Potenzen niedriger warscheinlich sind als die schweren Nebenwirkungen einer Covid-19 Erkrankung (davon ausgehend, dass sonst gar nicht geimpft werden würde).

Außerdem kann man gegen HIT als bekanntem Krankheitsbild- und jetzt, da medial so aufbereitet, wird es zudem viel eher erkannt- auf medizinischer Ebene etwas ausrichten. Covid-19 wütet im Körper, es gibt keine antivirale Therapie, nur symptomatische Behandlungsmöglichkeiten.

Angesichts der kommenden Komplettöffnung der Impfmöglichkeiten, des zu erwartenden Ansturms auf dieselben (und damit einhergehend einer Verknappung der mRNA-Varianten) ist J&J mE nach durchaus legitim in Betracht zu ziehen. On top braucht man nur einen Impftermin.

Hier findest Du eine recht gute Liste der verschiedenen Imfpstoffe, der Verabreichungsintervalle und der Effizienz.

Geändert von crazy (27.05.2021 um 20:54 Uhr).
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