Zitat:
Zitat von KevJames
Wir werden beobachten können wer recht hat.  Ich bin nun kein Mediziner, aber auch eher skeptisch, dass wir da einen echten Wellenbruch erleben. Was wäre das eigentlich? Der Abfall auf eine Inzidenz von unter 50?
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Die Maßnahmen wären wirksam, wenn der aktuelle Anstieg zwei Wochen später messbar gebremst wäre, d.h. die Inzidenzkurve statt anzusteigen verflacht bzw. in eine sinkende Tendenz übergeht.
Bei welcher inzidenz man dann landet hängt natürlich davon ab, mit welcher inzidenz man in die Maßnahme geht.
ich habe ja im selben Beitrag noch geschrieben, dass ich es mir gewünscht hätte, dass die Maßnahme ein bis zwei Tage länger beschlossen wäre, zumal der eingestreute Samstag mit offenen Supermärkten komplett kontraproduktiv ist, da er zu vielen schwer vorhersagbaren Kontakten führt.
Außerdem wäre, da gebe ich Lidlracer recht, eine Ausgangsbeschränkung (wenigstens in einem Zeitraum ab 21:00h (besser natürlich ab dem frühen Abend) ein gigantischer Wirkverstärker für das Vermeiden privater Kontakte gewesen. Bayern hat damit gute Erfahrungen gemacht, ebenso wie die Hochinzidenzregionen in Thüringen und Sachsen. Dort gab es etliche Wochen lang für die Öffentlichkeit eine abendliche Ausgangsbeschränkung.
Eine Ausgangsbeschränkung ist für die Ordnungskräfte einfach zu kontrollieren und verhindert wirksam abendliche private Treffen, weil Menschen aus verschiedenen Haushalten, dann keine Möglichkeit mehr haben, heim zu kommen.