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Für mich funktioniert am Besten wenn ich mir überlege was bei Sportarten stabil bleiben muss damit ich die Kraft dorthin bringe wo sie hin soll. Dazu hilft es mir in Ebenen und Achsen zu denken.
Beim Schwimmen, Radfahren und Laufen will ich eigentlich keine Flexion aus der Sagitalebene (links -rechts Beugung) oder Flexion aus der Frontaleben (vor und zurück) in Corebereich haben, also ich will nicht das dieser beim Schwimmzug nachgibt und am Rad oder beim Laufen sich zu beugen beginnt.
Denn wie erkennt man müde Radfahrer oder Läufer? Am einfachsten daran, dass der Oberkörper beginnt zu pendeln und im Hüftbereich einzuknicken.
Beim Schwimmen habe ich eine gewollte Rotation (zumindest eine leichte um die Längsachse, da dreht sich aber der Ganze Körper mit und muss den Druck den ich über den Arm ins Wasser bringe Stand halten. Also Arm, Schultern und Lat bauen Druck auf Corebereich bis runter zu den Beinen müssen stabil bleiben damit ich den ins Wasser übersetzen kann.
Beim Laufen werde ich die Kraft die meine Beine entwickeln können nicht so gut auf den Asphalt bringen wenn ich im Oberkörper keine Spannung aufbauen kann und eine leichte Vorlage habe. Kann man einfach ausprobieren in dem man sich hinten reinsetzt oder eben aktiv aufrichtet und nach vorne orientiert.
Beim Radfahren natürlich das gleiche, weicht mein Oberkörper ständig dem Druck aus, bekomme ich keinen Vortrieb aufs Pedal.
Daraus folgt für mich aber es gibt keine wirklich spezifischen Übungen für Radfahren, Laufen oder Schwimmen wenn es um den Core geht, sondern ich brauche hier einfach generell Stabilität und das nicht nur in den Bauchmuskeln direkt (also Gerade, seitlich, innere und äußere) sondern im ganzen Oberkörper und die Muskeln müssen richtig zusammen spielen.
Darum eben die Planks am Ball, oder das ziehen der Kettlebell usw.
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