Zitat:
Zitat von Schwarzfahrer
Langjährige Erfahrung zeigt, daß es ziemlich erratisch ist, wie sich Infektionen in der Familie ausbreiten. Manchmal waren meine Frau, Sohn und ich nacheinander zeitversetzt dran, manchmal alle auf einmal innerhalb von 2 Tagen, und manchmal hat es nur einen erwischt. Verhalten tun wir uns bei Infektionen in der Familie aber immer gleich (Händewaschen, nicht aus dem gleichen Glas trinken, Abstand nicht unnötig eng, ...). Es kann also auch nicht auf persönliche Anfälligkeit oder Robustheit reduziert werden, oder darauf, daß einer besonders gut "streut". Infektion ist für mich primär immer noch "zufällig dumm gelaufen" und nicht "wer ist Schuld, wer hat nicht aufgepasst".
Haben wir das wirklich? Oder haben wir uns (als Gesellschaft) damit abgefunden, inklusive der extremen Schwankungen der Ausbreitung über die Jahre?
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Ich sehe das genauso. Wir leben einfach mit der Grippe. Ich halte mich im Winter etwas fern von Leuten, die krank wirken. Bei Corona gehe ich einen Schritt weiter, dass ich mich auch von gesund aussehenden Leuten fern halte.
Die AHA-Regeln machen für mich grundsätzlich Sinn. Der Rest der Massnahmen halte ich für diskussionswürdig. Jeder sollte Eigenverantwortung übernehmen und sich in seinem Rahmen so gut wie möglich schützen. Eine 100%ige Sicherheitsgarantie gibt es eh nicht, das Leben birgt halt auch Restrisiken.