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Alt 01.02.2021, 15:19   #4791
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 38.737
Hm, es ist schlicht zu batzig, um vernünftig fahren zu können.
Oft bleibt man einfach im Schlamm stecken.
Wenn ich einfach von A nach B muss, nehm ich zwar das Bike, bleib aber halt auf der Strasse, wenns rein ums Bewegen und Draussensein geht, geh ich eben spazieren oder wandern.
Grad, wenn da wie gestern n paar Kilometerchen zusammenkommen, merke ich, dass es kein Fehler ist, die Gehwerkzeuge mal wieder ausgiebiger zu belasten.


Und was die Bergwacht angeht: nee, Schmalspurkräfte oder Hilfswillige gibts da nedd.
Hin und wieder ist mal von Überlegungen die Rede, die Ausbildung regional anzupassen und die Kräfte dementsprechend auch nur dort einzusetzen, wo sie ausgebildet sind 'für, aber dann setzt sich (zu Recht, imho) wieder der Grundsatz durch, dass jeder, der fertiger Helfer ist, überall in Bayern die gleiche Ausbildung haben soll.

Ist generell auch ein Thema, ich hab oben die Typen erwähnt, die vor einiger Zeit noch nicht gradaus fahren konnten, die kommen halt von der Nachbarbereitschaft n paar Kilometer den Main rauf und die machen halt, wenn nicht grad Corona dagegenspricht, 2-3x im Winter ne Ausbildung mit ihren Kandidaten, unterstützen sie bei der Ausbildung und schaffen ihnen die nötigen Anforderungen drauf.
(Machen wir auch so, aber halt nicht mit den Inhalten vom Winter, nur Klettern im Sommer, und das kannste halt fast an jeder Ecke. Also, da sind Typen innerhalb weniger Wochen so gedrillt worden, dass sies von quasi Null bis zum bestandenen Eingungstest gepackt haben. Die standen dann mit funkelnagelneuem und so gut wie unbenutztem Material bei ihren Kursen wie ne Dekopuppe vom Bergsportladen mit kiloweise Klimperzeug am Gurt, das kein Mensch je braucht. Wusstense halt nedd, weil null Erfahrung und schlicht auf die Anforderungen vom Test gedrillt)

Bei uns hier gehts zumindest mit den Winterinhalten mehr nach dem Motto 'Mut zur Lücke'.
Ich war zwar auch n paarmal mit einigen Leuten von uns weg, ich schätze mal, so 2-3x in drei Jahren, aber halt einfach zum Skifahren.
Wenn da alle sagen, ich könnts und brauche mir keine Sorgen mitm Eignungstest machen und in den Vorbereitungslehrgängen dann kommt nichtmal n Feedback, was sie anders haben wollen, so dass ich mich notfalls selbst drauf vorbereiten könnte, zieh ich halt die Reissleine, wenn ich die Lust verlier.
Denk mir halt, wenn der Verein Interesse an meiner Mitarbeit hat, sollte er mir auch mindestens n paar Hinweise geben, was konkret ich tun soll.
Die verweisen aber alle immer nur drauf, dass ich mir wegen der Ausbildungsdauer keine Gedanken machen solle, weilse auch alle ewig gebraucht hätten.

Ich hab mich ja aber gezielt dafür entschieden, um meinen ansonsten ziemlich faden Job damit und mit den Anforderungen, die die Ausbildung stellt, auszugleichen, das klappt aber nicht, solang ich nicht beide Eingungstests bestanden hab und ich stattdessen von einem Winter zum andern dümple und keine Perspektive hab.
Nur jahrelang zu probieren, ob ich das vielleicht irgendwann schaffe, hab ich keine Lust und das ist auch weissgott nicht, was ich wollte oder weswegen ich zu dem Haufen gegangen bin.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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