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Zitat von Kachelzaehler
Hallo zusammen,
ich mache noch nicht all zu lange Triathlon (ca. 14 Monate) und habe auch keinen Ausdauersport-Hintergrund...
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Die Frage die ich mir nun immer öfter stelle -> Was sollte ich die nächsten Monate/Jahre trainieren um in die Regionen zu kommen wo ich hin will? Erstmal noch ein Jahr Kurz-Distanz-Training, dann 2 Jahre Mitteldistanz-Training und dann der Umstieg? Oder direkt Langdistanz-spezifisch?
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Klar, ich geh davon aus, dass jetzt einige Antworten kommen werden: "Mach das was dir Spaß macht" "Hör auf deinen Körper" "Lass dich coachen" usw...Aber vielleicht hat ja der ein oder andere ein paar Erfahrungswerte 
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Zitat von Kachelzaehler
Ich hab gefragt wie ich mein Training kurz-/mittel-/langfristig strukturieren sollte damit ich in diese "Regionen" komme...wie oben beschrieben...erst kurze Distanzen, dann x Jahre Mitteldistanzen und dann Langdistanz? Oder macht es mehr Sinn gleich mit Langdistanz-spezifischen Training zu starten?
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Ich denke es kann nicht schaden wenn Du erst einmal ein paar KD und MD absolvierst und das Training auch genau darauf ausrichtest. Allein die Wettkampferfahrungen auf diesen Strecken haben mir sehr geholfen in Bezug auf die Trainingsgestaltung für die LD. Du kannst ja dann schauen was für Zeiten rausgekommen sind und anhand dieser Daten dein Training für die LD strukturieren. Ich hatte nicht das Gefühl das es "verschenkte" Zeit war und ich schon früher hätte die LD in Angriff nehmen sollen/wollen. Vieles, insbesondere die benötigte Ausdauer, habe ich auch einfach unterschätzt.
Das Training für die LD habe ich erst nach dieser Zeit umgestellt. Wieviel Zeit (bei mir 3 Jahre bis zur ersten LD mit vorherigen Ausdauer-Hintergrund) bis dahin vergeht ist individuell, ich habe mir eine bestimmte Zeit auf der MD gesetzt und erst wenn ich diese erreiche gehe ich die LD (auch trainingstechnisch) an.
Jedenfalls habe ich das so gemacht und würde es auch rückblickend wieder so machen, sind also reine Erfahrungswerte von mir und keine trainingswissenschaftliche Tipps. Ich bin aber auch eher der defensive Trainingstyp, der sehr darauf bedacht ist sich nicht zu überlasten um unbedingt verletzungsfrei zu bleiben. Bei einigen geht es alles viel schneller.
