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Ich habe es zu meinen besten Zeiten so gemacht:
9 Monate im Jahr war nur ein grober Plan im Kopf und recht flexibel, d.h. auch der ganze Grundlagenkram im Winter oder Krafttraining fand ohne wirklichen Plan statt. Das heißt nicht, dass da nicht viel gemacht wurde, aber je nach Wetter und Zeit auch mal spontan.
In der heißen Phase so 3 Monate vor dem Saisonhöhepunkt, meist eine LD im Sommer, habe ich mir einen sehr genauen Plan geschrieben, den ich auf meine Situation angepasst und auch meistens eingehalten habe. Sonntag war beispielsweise grundsätzlich Familientag und komplett sportfrei. Einen langen Lauf habe ich dafür immer am Montagabend gemacht und der wurde dann auch da gemacht, egal, was das Wetter dazu meinte.
Der Vorteil bestand gerade auch darin, dass meine Frau bereits über Wochen wusste, wann ich meine Trainingszeit brauche und wann Familienzeit ist. Ich halte das für einen sehr wichtigen Punkt. Eine gute Rhythmisierung ist für einen gescheiten Formaufbau ohnehin entscheidend, meine ich.
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