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Alt 10.01.2021, 13:09   #889
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von deralexxx Beitrag anzeigen
Technische Frage an die Experten, wenn jemand morgen geimpft wird, wird dann aus der gleichen Charge die Impfung #2 zurück gehalten? Oder bekommt man die #2 aus irgendeiner Charge?

Wenn es egal ist aus welcher, dann würde ich auch schauen das ich jetzt soviel verimpfe wie ich halbwegs sicher planen kann in 3 Wochen nachgeliefert zu bekommen.
Im Augenblick wird in der Tat für jede verimpfte Dosis mindestens eine impfdosis zurückgehalten. Die Charge ist für die Wirksamkeit egal, da die Zusammensetzung des impfstoffes ab Produktion identisch ist (bzw. sein sollte). Lediglich hinsichtlich der Qualitätskontrolle, um relevante Fehler in der Logistik oder bei der Verabreichung nachvollziehen zu können ist die Charge relevant.
In der Realität werden im Großteil von Deutschland (Ausnahme Mecklenburg-Vorpommern) sogar zwei Drittel der Impfdosen zurückgehalten, so als ob morgen die Produktion bei Biontech zusammenbrechen und keine weiteren Lieferungen von dort zu erwarten sind, während in Wirklichkeit Biontech zusammen mit Partnern mit Hochdruck daran arbeitet die Produktion auszuweiten.

Hier werden auch nochmal sehr übersichtlich die Vorteile (und auch die möglichen Nachteile) einer bewussten Verspätung der zweiten impfdosis dargestellt.

Zitat:
„Der Abstand von 21 Tagen zwischen erster und zweiter Impfung hat sich bei anderen Impfstudien als frühester Zeitpunkt für die zweite Impfung herausgestellt, weil sonst die erste Immunreaktion die zweite Immunreaktion blockiert“, erklärt die DGfI. Erfolgt die zweite Impfung später als 21 Tage nach der ersten, könne die zweite Immunreaktion sogar fulminanter sein. Allerdings halten es die Experten für sinnvoll, das Intervall nicht länger als 60 Tage werden zu lassen.
Die Hälfte der aktuell in Deutschland bewusst zurückgehaltenen Impfdosen sind übrigens für die zweite Impfung von Krankenhaus- und Pflegeheimpersonal sowie für niedergelassenes Ärzte und Praxispersonal bestimmt und somit also für eine Personengruppe, die selbst ein eher niedriges Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf hat. Gerade diese Dosen sollten nach meinem Empfinden schleunigst an die Hochrisikogruppen verimpft werden, denn eine verspätete Impfung bei jüngeren, sonst gesunden Personen ist weitaus leichter zu verschmerzen, zumal sie nach Ansicht vieler Experten (siehe auch obiger Link) sogar die Länge der durch die Impfung hervorgerufenen Immunität verbessert.