Zitat:
Zitat von Hafu
Ich habe die Untersterblichkeit (als mutmaßliche Hypothese) auf die Kollateraleffekte von Infektbekämpfungsmaßnahmen zurückgeführt, da auch in fast allen anderen Ländern (am bekanntesten ist das Beispiel Influenza) es als positiven Nebeneffekt zu weniger Infektionserkrankungen gekommen ist. Es kommt wohl auch- um eine andere mögliche Ursache für Untersterblichkeit im Sommer 2020 zu nennen, zu weniger Freizeitunfällen, da es weniger aktiv ausgeübte Risikosportarten, weniger Reisen gibt und viele andere Effekte. Und diese Sterblichkeits-senkende Effekte hören selbstverständlich nicht mit dem Ende des Sommers auf, sondern gingen auch im November weiter.
Nur waren sie dann eben im Jahrevergleich wegen der massiv angestiegenen Covid-19-Todesrate nicht mehr in der Exzessmortality-Kurve erkennbar. Wenn man aber einen differenzierten Mehrjahresvergleich anstellt, dann muss man trotzdem berücksichtigen, dass es im November 2020 weniger Influenza-Tote, weniger Unfalltote etc. gegeben hat, um aus der Exzess-Mortality-Kurve die (mutmaßliche) Menge an Covid-19-Toten herauszuarbeiten
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Ok, verstehe ...

Kann man so betrachten, ja.
Nichtsdestoweniger geht es (dir) dabei dann um die Abschätzung der Covid-19-Toten (wie auch immer genau definiert).
Die (original) Exzess-Mortalität selbst ist jedoch ein Wert für sich. Den gilt es zu erfassen und zu akzeptieren wie er ist. (Theoretische Fälle zu addieren wäre da etwas unseriös ...

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