Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Ich bezog mich auf:
Ich finde halt schon, dass man das im Zweifel dem Athleten vorwerfen darf. Der trifft nämlich die Entscheidung dichter als erlaubt aufzufahren, nicht der Kampfrichter.
Den Vergleich mit dem Doping finde ich sogar ziemlich nah dran. Es gibt eine Regelung und ich entscheide, ob ich auf nicht regelkonforme Art versuche mir einen Vorteil zu verschaffen oder halt nicht.
Ich habe das Bsp. bewusst gebracht, weil es eben aufzeigt, dass nicht das System aus Kontrolleur/ Kampfrichter verantwortlich ist, sondern immer zuerst der Athlet. Bei einem Doper würde man nur Kopfschüttelnd fragen, was das für eine sinnlose Ausrede sein soll. Dass bei beidem trotzdem Verbesserungsbedarf im Kontrollsystem gibt, steht außer Frage.
Evtl reagiere ich da etwas gereizt, weil ich selbst in der Landesliga genau das (also "zu wenig Kampfrichter") tatsächlich im Ziel als Ausrede für hemmungsloses gelutsche gehört hab. Die betreffenden auf 3 und 4 fröhlich am Kreiseln und davor und dahinter 100m niemand.
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Du verstehst mich immer noch nicht richtig bzw ich hab mich nicht deutlich genug ausgedrückt.
Ich habe Iden nicht lutschen gesehen.
Es gibt aber den Vorwurf und daraus eine endlose Diskussion.
Diese wird nie zu lösen sein und immer bei lautstarken Athleten aufkommen.
Diese Diskussion bzw. dass Athleten (im Rahmen des Reglements) dieses ausnutzen und bei 12meter Vorgabe exakt 12m hinterherfahren kann man diesen nicht vorwerfen.
Wenn sie natürlich nur 9 Meter hinterherfahren hast du absolut recht, dann ist es ein regelbrechen und gehört geahndet. Aber um das festzustellen braucht es eben bessere Möglichkeiten als Screenshots einer livestream-Zeitabstände-Einblendung und strava Daten Vergleiche. Die KaRis nehmen wir ja offensichtlich ähnlich wenig ernst wie die Urinkontrollen nach Wettkämpfen
Ich hoffe das macht meinen Standpunkt klarer, ich glaube prinzipiell haben wir den gleichen
