Ich bin, was Weihnachten betrifft, zwiegespalten.
Einerseits denke ich, wir sollten die Sache vom Januar 2021 aus sehen. Falls wir dann Inzidenzen von 300/100.000 oder 400/100.000 haben, werden wir uns wohl fragen, ob es das wert war.
Andererseits tun mir jene alten oder einsamen Menschen leid, die sich einmal im Jahr auf eine Zusammenkunft der Familie freuen. "Alternative Weihnachten" an Ostern zu feiern, halte ich für eine zunehmend sympathische und überlegenswerte Option.
Für jüngere, einsame Menschen habe ich ungefragterweise eine Idee. Es gibt in jeder Stadt tolle Aktionen, wo man wohnungslosen oder anderweitig benachteiligten Menschen an Weihnachten helfen kann. Unter Einhaltung der Hygieneregeln. Hört Euch mal um. Das ist sicher nicht für jeden etwas, aber so manche Veränderung im ersten Corona-Jahr hat den Menschen durchaus gut getan.
