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Zitat von werner
Ich möchte noch auf einen anderen Punkt aus den Ausgangspost eingehen: Du schreibst, das Du mit dem geringen Trainingsaufwand finishen aber am Ende nicht wandern willst.
Ersteres halte ich für gar kein Problem letzteres schon.
Ich habe meine erste Langdistanz mit einem ähnlichen Ansatz problemlos in 12:40 bei einem cut-off on 17:00 gefinished. Weil ich zu spät angefangen habe, Kraul zu lernen bin ich auf Nummer sicher und Brust geschwommen (in 1:29). Soweit so gut.
Der Marathon war aber ein ziemlicher Wandertag. Das führe ich auf drei Ursachen zurück: 1. Brustschwimmen beansprucht die Beine nicht unerheblich 2. Im Tranining zu viel gelaufen und zu wenig Rad gefahren 3. Es hatte über 35Grad am Wettkampftag
Ich wollte hier nochmal den zweiten Punkt hervorheben. Wenn man vom Laufen kommt (der Nickname deutet das an) tendiert man m.E. dazu, im Verhältnis zu viel zu laufen. Bei der Langdistanz kommt es aber ganz entscheidend darauf an in welchem Zustand man vom Rad steigt. Wenn man in T2 platt ist, kann man so viel gelaufen sein im Training, wie man will.
Fazit: ich würde versuchen, rechtzeitig Kraul zu lernen um dann mit minimalem Aufwand die erste Disziplin abzuhaken (Neo hilft bei Kraul, bei Brust nicht wirklich) aber auch das Lauftraining zu minimieren (man braucht bei so einem Minimalistenansatz m.E. keine Monsterumfänge und keine langen Läufe). Dafür Radfahren so viel wie geht und im Wettkampf locker angehen.
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Cool, auch Frankfurt? Bei meiner ersten LD oder dem ersten Solo-Marathon 2 Jahre zuvor war Ich doch überrascht was da auf den letzten 10-15 km an „Schmerzen“ kommt. Ich hab mich zumindest langsam rangetastet wie weit ich gehen kann und war dann doch überrascht was eigentlich geht.
Zählt Gehen an Verpflegungsstellen als Wanderung?