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Alt 16.11.2020, 13:15   #108
Calrissian666
Szenekenner
 
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Ort: Radolfzell
Beiträge: 317
ups schon wieder 4 Wochen rum.

So, mal nur gute Nachrichten. Das Thema mit der Bauchspeicheldrüse hat sich als Fehlalarm erwiesen. Nach 3 Tage strengster Bettruhe waren die Blutwerte wieder top und ich konnte weiter trainieren. Das klappte soweit auch gut, bisschen beim laufen noch mit angezogener Handbremse mit den Umfängen. Immer wieder mal 10x100 m bei 95%. Merke wie sich die Werte und das Gefühl verbessern.

Ansonsten stand der letzte 3-Wochen Block unter dem Motto VO2max kann man gar nicht genug trainieren. Sprich kurze, harte Intervalle auf der Rolle. Wochenends dann lang und langsam.

Da Zwift ja auch Rennen anbietet und wir uns im Verein gegenseitig batteln, habe ich nach langem Überlegen beschlossen, intensive Einheiten als Rennen zu gestalten. Ein Zeitfahren und ein kurzes Straßenrennen mit 7,5 km Bergankunft hab ich bereits in den Beinen. Beim Zeitfahren gab es ein kleines Problem, es gab 2 Startzeiten und da ich mit meinem Chef auf Tour war, war klar, ich nehm den späteren Slot. Rechtzeitig daheim, warmgefahren und dann kam in unserer Whatsapp Gruppe die Meldung, für den 2. Start Streckenänderung, mehr hügelig. Also waren die Zeiten mit denen des ersten Startslots nicht ganz vergleichbar. 311 Watt für 30 min war dann ganz ok, leider halt nicht die Watt/kg, da ich fette Qualle immer noch zuviel auf den Rippen habe. Einiges ist runter, fehlen noch 6 kg bis zum optimalen Renngewicht.

Beim zweiten Rennen eine Woche später war Massenstart aller Klassen und wie im realen Leben auch, habe ich versucht die Spitze zu halten. Und wie im realen Leben bei einem Amateurradrennen bin ich nach 5 km geplatzt. Wir sind losgehämmert mit 47-48 km/h bzw. 360-400 Watt. War klar, dass klappt mit derzeitiger Form nicht über die 37 km. Ich war dann erstmal so frustriert und hab die Beine hängen lassen und Fahrer nach Fahrer zog an mir vorbei. Als ich ungefähr 280 von 380 war, hab ich mir eine Gruppe gesucht und versucht diese bis zum Berg zum Fahren zu animieren. Aber auch hier wie im realen Leben, alles Lutscher, ich immer vorne. Am Berg konnte ich zwar mein Tempo fahren aber leider nicht ganz an der Schwelle. Interessanterweise musste ich alles was ich zuckermässig in die Hände bekommen habe, in mich reinschütten obwohl ich gut Kohlenhydrate gegessen habe. Dachte schon ich fahr 260 km Frühjahrsklassiker

Ergo, die Systeme müssen bei mir altem Diesel erst wieder hochfahren nach einem Jahr ohne Rennen bzw. intensive Belastung. Weiter gehts diese Woche mit Entlastung und 2 Tests, einmal ein Zeitfahren über 17 km flach und am Samstag wollte ich einen Lauftest machen. Bin noch unschlüssig ob 5000 oder 10000 m. Finde 10000 m auf der Bahn mental extrem hart, mal schauen. Ab nächster Woche dann geht die offizielle Vorbereitung für Roth los
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