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Thema: Corona Virus
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 06.08.2020, 17:26   #9313
Schwarzfahrer
Szenekenner
 
Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 7.860
Zitat:
Zitat von Seyan Beitrag anzeigen
Nur weil offenbar (prozentual) weniger Menschen am Corona-Virus sterben, heißt das nicht, dass deswegen alles "super" ist.
Es sterben nicht nur prozentual, sondern auch absolut weniger Leute an Corona in den zitierten Ländern (eigentlich ganz Europa), und es liegen auch weniger Leute auf der Intensivstation (bzw. der Anstieg der Intensivbelegungen ist geringer, als der Anstieg der Fallzahlen). Deswegen ist nicht alles super, aber viel besser als alles, was wir seit Monaten hatten.
Zitat:
Zitat von Seyan Beitrag anzeigen
Einfach ausgedrückt: wenn ich 1000 Verkehrsunfälle habe und 100 sterben, klingt das im ersten Moment schlimmer als 10000 Verkehrsunfälle und 20 Tote. Wenn nun aber von den 10000 Verkehrsunfällen 5000 danach Invaliden sind, ist die reduzierte Totenquote maximal nett.
Ich möchte vermuten, daß Du nicht so meinst, wie es rüberkommt: für die 5000 wäre tot besser als Invalide? Es ist unzweifelhaft eine (im Einzelfall auch mal umstrittene) Errungenschaft der modernen Medizin, daß früher Todgeweihte jetzt überleben können, wenn auch oft als Invalide. Aber es werden auch Menschen geheilt, die früher Invalide geblieben wären. Den Sinn Deines Beispiels verstehe ich in diesem Kontext auf jeden Fall nicht.
Zitat:
Zitat von Seyan Beitrag anzeigen
Es gibt doch mittlerweile wirklich genug Berichte, dass Corona eben nicht "erledigt" ist, wenn man die Infektion hinter sich hat. Oft hat man noch mit Langzeitfolgen zu rechnen.
"Oft" ist ein vages Wort. Es gibt m.W. noch keine Zahl über den Anteil von tatsächlich bleibenden Schäden; ich kenne bisher nur Einzelfallberichte, von denen man kaum auf die Allgemeinheit schließen kann. Aber auch wenn es mehrere sind, ist das auch keine Antwort auf die Frage, was sich am statistischen Krankheitsverlauf bzw. Anteil von Toten an Infizierten geändert hat.
Zitat:
Zitat von Bockwuchst Beitrag anzeigen
Überlege ich mir auch schon länger. Ich stelle noch die größere Erfahung in der Behandlung der Covid19 Kranken in den Raum. Beispielsweise wird heutzutage bei weitem nicht mehr so schnell beatmet, weil sich herausgestellt hat, dass das eher schadet als hilft.
Dieser Lerneffekt sollte auf jeden Fall eine Rolle spielen - aber wohl nur bei den Intensivpatienten; deren Anteil steigt aber offenbar auch weniger, als die Fallzahlen.
Zitat:
Zitat von Körbel Beitrag anzeigen
Ich denke da wird systematisch "Optimismus" verbreitet um die Wirtschaft aller EU-Länder nicht noch weiter in die Knie zu zwingen.
Die Wirtschaft wird nicht durch Optimismus gerettet, sondern durch faktische Abschaffung von Beschränkungen. Und ich kann keine systematische Verbreitung von Optimismus erkennen (außer bei den Demos), alle amtlichen und staatlichen Stellen verbreiten eher einen diffusen Pessimismus, allein durch die Aufregung bei jeder neuen Meldung über irgendeine Häufung von Infektionen und die Überlegungen, die Lockerungen wieder Rückgängig zu machen.
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“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
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