Zitat:
Zitat von Helmut S
Und die Informationen sollen sie bitte auf Ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Das ist Standard guter Journalistischer Arbeit. Ist das Prüfen nicht möglich, lässt man die ungeprüfte Information weg.
Es geht ja auch nicht darum, dass die Welt unterging, wie du es formulierst. Grundsätzlich ist es m. E. so, dass widersprüchliche Berichterstattung Vertrauensverlust bedeutet.
Das mit dem Alter war ein Beispiel, weil es mir hier grad' reingelaufen ist. Z.B. in der Corona Berichterstattung gab es ebenso schlechte Berichterstattung, bei denen einfach Grundlagen fehlten. Z.B. die Sache mit der Anzahl der Infizierten oder der Sterblichkeitsrate. 
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Tja, ich denke, Du musst als Journalist Deine Quellen in verlässliche und weniger verlässliche einteilen. Allgemein würde ich die deutsche Polizei oder DPA schon als verlässlich sehen- auch wenn man immer in Hintergrund nochmal den Plausibilitätscheck machen muss, ob das wirklich so stimmen kann. Beim Alter ist das oft schwierig. Wobei ich mich schon frage, warum immer „Mann(43) beisst Hund“ stehen muss. Ist mir doch egal, wie alt er ist. Ab 80 können sie gern „Greis“ schreiben.
Anyway- ich finde es schade, wenn bei jedem kleinen Fehler gleich Fake News geschrien wird. Fake steht für Fälschung- nicht für Fehler, egal ob nun aus Dumm- oder Faulheit.
Hinsichtlich Corona... naja, ich denke, das ist etwas komplexer. Aber grundsätzlich kannst Du von einem durchschnittlichen Journalisten, der den Unterschied zwischen “dreimal so viel” und “dreimal mehr “ in der Schule nicht begriffen hat, nicht verlangen, dass er komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge wiedergeben kann. Ist leider so. Dafür hat man dann eben die Seite des RKI.