Zitat:
Zitat von fras13
Diese Diskussionen gibt es schon lange, mit allen Pro und Contra.
Wenn der Wert sich bedenklich ändert, steigt, sollte man die Untersuchungen vornehmen lassen, wie ich sie beschrieben habe.
Auch meine erste Biopsie mit 12 Gewebepunkten, die entnommen wurden, brachte noch keinen aussagefähigen Befund. Der Urologe wollte die Untersuchung als Folge-Biopsie dann in 1-2 Jahren mit nur noch 6 Punkten wiederholen. Dabei wird mit Stanz-Schablonen gearbeitet. Es hätte sein können, dass er die betroffenen Regionen des Organs nicht gefunden hätte und man sich in falscher Sicherheit gewogen hätte.
Die Fusionsbiopsie zus. mit dem Ultraschall brachte dann ein ganz anders Ergebnis.
Also allein der PSA-Wert ist nur ein Hinweis auf eine stattfindende Veränderung, und es gibt mehrere Untersuchungsmethoden.
|
Aber kann es nicht auch sein, dass die Biopsie Zellveränderungen auslöst, welche sich dann "ungut" entwickeln?
Mein Vater hat mit 85 Jahren Prostata-Krebs (wer nicht??). Ich habe meine Prostata auch schon beim Urologen abtasten lassen - inkl. PSA-Wert (am Montag nach Wochen-Ende mit Radtraining und Sex). Die Werte waren alle gut. Auch das Abtasten war ohne Verdacht. Ich denke aber, dass ich das nicht mehr wiederholen werde. Denn der PSA-Wert resp. auch die Veränderung belegt noch nichts resp. würde allenfalls weitere Schritte (wie Biopsie) nach sich ziehen. Und dann?? Mache ich diese - Mache ich nicht? Trifft man allenfalls das "kranke" Gewebe - oder nicht - falsche Sicherheit etc.
Und schon ist man im Kreislauf - Was ist wenn etc. - Was mache ich etc.
Ich sehe das schon ein bisschen anders.
Vielleicht ist "NIchtwissen" auch ein Vorteil.
Meine Frau hatte Brustkrekbs - Ich weiss also schon ein bisschen von was ich hier erzähle.....die ganze Psychologie dahinter..
Ich denke für mich passt das so.
Achja: Ich bin 52 Jahre alt..;-)