hi Flww,
Zitat:
Zitat von Flow
Nein ... 
Vielleicht willst du meine Zeilen nochmal lesen.
Sich mit etwas nicht zu befassen, halte ich auch nicht für diskurshemmend.
(Es gibt auch tausende Dinge und Ansichten mit denen ich mich nicht befasse ... Jebsen, Attila, Nuhr zählen bisher z.B. dazu ...)
Als hemmend empfinde ich das kreischende Beurteilen oder Verurteilen von Ansichten oder gar Personen, mit denen man sich eben nicht befaßt hat ! In der Hoffnung und Absicht alle anderen Anwesenden mögen ebenso verfahren.
Und wie gehabt, die daraus resultierende Dynamik gleich ganze Kategorien zu schaffen, in die bald jeder ohne weitere Prüfung eingeordet werden darf.
Das trägt zur Spaltung der Gesellschaft bei, liefert Zündstoff für Demonstrationen, gar "Aufstände".
|
da ja schon von der Spzialpsychologie die Sprache war und ich das hier auch schon mehrfach eingetippt hatte nun etwas ausführlicher in meinen Vokabeln.
Bei der Gruppenbildung kommt es zu folgenden Phasen:
Stroming, Forming, Norming, Performing and Adjourning (nachzulesen bei Tuckman, Fuchziger, genau; Jahreszahl müsste ich gucken). Später hat Pettigrew die Phase
Friendship,
basierend auf seiner Kontakthypothese, den fünf Phasen Tuckmans, diese als eine sechste hinzugefügt.
Wie ich hier schon öfters eingetippt hatte, bedürfen Gruppen, auf der Intragruppenebene oftmals Opfer, Sündenböcke u.d.m., um als Gruppe funktionieren zu können.
Gerne such ich eine zweistellige Anzahl an grundlegenden Fachartikeln zusammen, die sich insbesondere mit Diskriminierung, Stigmatisierung und auch mit der kognitiven Dissonanztheorie (Leon Festinger) und der Theorie der sozialen Vergleiche (Fritz Heider) beschäftigen, zusammen und schreibe für die Audienz hier eine Zusammenfassung.
Nochmalig: Mobbing geht nicht. Dafür esse auch ich lieber Sellerieschnitzel, allerdings nicht nach Rezept von Herrn Tiltmann und natürlich mit Pommes Frittes.
Die Dampfkesselhypothese (nach Sigmund Freud Katharsis) findet auf der intraindividuellen Ebene statt. In der Gesundheitsspsychologie spricht man nicht vom SPAM, sondern von spill- bzw. crossover-Effekten auf der interpersonellen Analysebene.
Spill-over meint domänenübergreifenden Stress auf der
intrapersonellen Analyseebene.
Cross-over bezeichnet domänenübergreifenden Stress auf der
interpersonellen Analysebene.
Weil du hier die in diesen Diskissionsraum eingestellte, durchaus inhibitorisch und nicht exzitartorisch wirkende, eher dem limbischen System als dem Wernicke - Zentrum entsprungenen Begriffe zitiert hattest, und auch sozialpsychologisches Interesse erwähntest, so hoffe ich, etwas zum Verständnis des Diskussionsverlauf hier, zudem on topic, wie auch im allgemeinen beigetragen zu haben.
Auf die Intergruppenebene war ich nicht sensibilisiert. Dankeschön.

Ich dachte immer, wir sind alle Triathleten hier. So täuscht man sich...

, zumal wenn welche auf der interkulturellen Analyseebene mit onlinern und gags glänzen dürfen, andere hingegen nicht.
Gruss,
Commander Michel