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Zitat von Helios
Als virtueller Beobachter gerät das Blut in Wallung - bei dem was der Junge weis, da muss er doch die 100m unter 1:30min auf der 1.9km-Strecke hinlegen - alles Andere ist unfair!
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Nicht jeder, der nachts verliebt in den Sternenhimmel schaut, ist dazu berufen Astronaut zu werden.
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Zitat von Helios
Die Liga der usrpt'ler (= ultra short race pace training) berichtet, dass es ganz normal ist, dass man 40% langsamer im Dauerschwimmen ist, als die 100er Zeit im 25 m Becken - also eine 1:20min/100m im 25 m Becken ist im Plan mit 1:52min/100m auf die 1,9km Strecke (rund 35min). Die Kunst ist die Schere zu schließen - weis der Geier wie das gehen soll.
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Ich weiß nicht, woher diese Zeiten kommen, aber mir scheint die Differenz übertrieben groß. Jemand, der eine Bestzeit von 1:20 auf 100 m hat, sollte – das jetzt nur aus eigener Erfahrung über den Daumen gepeilt – nahezu komplett entspannt 1:40 auf 2 km schwimmen können. Irgendwas stimmt da nicht.
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Zitat von Helios
Wenn man von einem ausgewachsenen unbeweglichen Anfänger die simple Übung Schulter an Kiefer verlangt - dann gibt das fett Ärger, weil der Übling schreit wie eine .au vor Schmerzen, wenn man ihr die Schulter ausrengt und den Arm ums Eck biegt - das probiert man nur einmal und dann lässt man es sein.....
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Wenn man körperliche Einschränkungen hat, so lassen sich diese natürlich nicht durch wohlmeinende Vorgaben aushebeln. Man macht dann halt so gut es geht und versucht vielleicht, die Einschränkungen im Lauf der Zeit etwas aufzuweichen. Ich nehme
Feldenkrais als Beispiel. Die Methode ist nicht wissenschaftlich abgesichert, aber mir haben die Übungen, welche aus meiner Laiensicht hauptsächlich die Selbstwahrnehmung schärfen, bei steifem Nacken einiges gebracht.