Zitat:
Zitat von Hafu
Das betrifft aber vor allem Athleten aus der zweiten Reihe, die so gerade eben noch nicht gut genug sind, um es in einen Bundeskader zu schaffen.
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Da wäre ich vorsichtig:
1. Trifft das eher auf Frauen als auf Männer zu. In den USA müssen Stipendien 1:1 vergeben werden. Es gibt aber deutlich mehr männliche Kandidaten als weibliche. Somit steigt das Interesse an ausländischen Athletinnen. Dazu trifft es eher auf Platz 20-40 des Bestenliste zu.

Die besseren kommen auch in D gut weg. Dank U20/U23 etc. gibt es ja genügend Kader hinter den WM/EM/Olympia-Kandidaten
2. Es gibt einige, die zwar ein Stipendium bekommen, das aber nur ein Teilzeit-Stipendium ist. Nicht jeder, der in den USA ist, bekommt die ganzen Gebühren erlassen.
M.E. wird einfach viel gejammert. Letztens gab es ein Bericht über einen EM-Marathon-Läufer, der 1. nicht auf die Stadion-Bahn in Kassel kommt und 2. kein Fitneßstudio sich leisten kann. Für 1. dürfte es genügend andere Bahnen gegeben und im Zweifel springt man halt über den Zaun einer Dorf-Anlage und bei 2. gibt es McFit mit 10 Euro im Monat. Das kann sich jeder leisten.
Nebenbei sollte man bei Sportförderung auch mal sehen, was die ganzen Anlagen in Bau und Unterhalt kosten.