Zitat:
Zitat von Schlumpf2017
Irgendwie kann ich es nicht gut ausdrücken: ich meine natürlich in der Überwasserphase. Wenn Wind und Wellen seitlich u/o von vorn kommen, wird es m.E. schwierig mit einem korrekten Armzug.Aber vielleicht irre ich mich auch, Gefühle sind trügerisch.
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Meine Meinung/Erfahrung: Wenn‘s wellig ist, muss man vor allem in der Lage sein, die Zuglänge und die Zugfrequenz flexibel an die Bedingungen anzupassen.
Es kann z.B. sinnvoll sein, den Armzug etwas zu verkürzen, wenn man dadurch mit der Zugfrequenz die Wellenfrequenz trifft und dadurch immer im Wellental atmen und mit dem Kopf im Wasser durch den Wellenberg schieben kann. Hat bei mir vor einigen Jahren in Podersdorf (kleine Wellen, ca. 20-30cm) sehr gut geklappt, während andere mir nachher erzählt haben, wie schwierig es doch war ständig über die Wellen schwimmen zu müssen.
Anderes Beispiel: Je nach Wellengang kann dir so ein Wellenberg die Gleitphase bei langen Armzügen ziemlich versauen. Da kann es sinnvoller sein, kürzere lArmzüge zu machen, um einen konstanten Vortrieb zu haben.
M.
Nachtrag: Vorteilhaft ist es natürlich, wenn man auf beiden Seiten atmen kann und so immer auf der windabgewandten Seite atmen kann. In Verbindung mit der Atmung im Wellental besteht so kaum Gefahr, Wasser zu schlucken.