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Alt 23.01.2020, 07:59   #783
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von glaurung Beitrag anzeigen
Der Diesel ist noch lange nicht tot. Er ist mittlerweile blitzsauber und produziert weniger CO2 als der Benziner, weil er schlicht und einfach weniger Sprit auf 100km braucht.
Zudem gibt es mittlerweile auch für ältere Bestandsdiesel, die noch kein AdBlue haben, z.B. für hunderte Millionen "dreckige" alte LKWs weltweit, eine Nachrüstmöglichkeit, die auch solche Fahrzeuge weit sauberer und ca. 10% sparsamer macht...
Die Nachrüstung von Ad-Blue bei älteren Diesel-PKW erhöht meines Wissens den Verbrauch und verschlechtert damit die Co2-Bilanz. Und dann ist die ad-Blue-Geschichte, die ja weitaus weniger bringt, als die Hersteller den Käufern jahrelang samt Software-Manipulation versucht haben zu vermitteln, nur für den Stickoxid-Ausstoß hilfreich. Für das nächste Problem des Dieselmotors, die hohen Feinstaubemissionen benötigt man Rußfilter, die auch wieder den Verbrauch erhöhen und damit die Co2-Bilanz verschlechtern.

Ich fahre zwar noch einen Diesel (genau genommen nur ein bis zweimal pro Woche, den Rest steht das Auto rum), aber ich würde mir sicher bei der nächsten Neuwagenanschaffung keinen Diesel mehr zulegen. Ich kenne auch keinen Autohersteller, der aktuell noch Ressourcen in die Forschung und Weiterentwicklung des Diesels steckt. Eine Technologie, die nicht mehr weiterentwickelt wird und die kaum noch einer kauft, stirbt irgendwann aus.

Der Diesel erinnert mich ein wenig an die Atomkraft: für das Problem der zu hohen CO2-Emissionen bietet er zwar gewisse Vorteile gegenüber anderen Technologien, aber diese Vorteile erkauft man sich mit einem Bündel von anderen Nachteilen und so wie es für die Atomkraft sauberere und zukunftsträchtigere Formen der Stromgewinnung gibt, die z.T. auch noch günstiger sind und deshalb bevorzugt weiterentwickelt und gefördert werden sollten, gibt es für den Diesel (eingebaut in PKW) eben -Stand 2020- auch Alternativen, die jetzt schon eine bessere Co2-bilanz haben, kein Stickoxid-Problem und kein Rußproblem und die bei Weiterentwicklung deren Technologien in 10 -20 Jahren noch größere Vorteile im direkten Vergleich haben werden.
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