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Alt 17.01.2020, 23:30   #6954
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.597
Zitat:
Zitat von LidlRacer Beitrag anzeigen
Nein, so krass sind die Unterschiede zur Kohlekommission nicht - auch die empfahl 2038:

"Als Abschlussdatum für die Kohleverstromung empfiehlt die Kommission Ende des Jahres 2038. Sofern die energiewirtschaftlichen, beschäftigungspolitischen und die
betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen vorliegen, kann das Datum in Verhandlungen mit den Betreibern auf frühestens 2035 vorgezogen werden. Die Überprüfung, ob dies
möglich ist, erfolgt im Jahr 2032 („Öffnungsklausel“). Diese Überprüfung umfasst auch, ob die Annahmen für die Beendigung der Kohleverstromung insgesamt realistisch sind."

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dow...haeftigung.pdf
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Art...turwandel.html

Zu Datteln finde ich nur diesen Satz:
"Durch die Inbetriebnahme des Kraftwerksblocks Datteln 4 würde die Leistung der Steinkohlekraftwerke im Markt im Jahr 2020 wieder auf 20,5 GW steigen" [nach vorherigem Rückgang auf 19,5].

Eine Empfehlung diesbezüglich sehe ich nicht.

Hatte auch gelesen, dass der aktuelle Beschluss hinter der Empfehlung der Kohlekommission zurück bleibt, müsste ich aber noch mal genauer checken ...
Es kommt darauf an, ob die Abschaltkapizität und die am Netz verbleibenden Kraftwerke die empfohlenen Emissionsquoten erfüllen. Ich habe das jetzt (noch) nicht nachkontrolliert, aber eventuell sind diese Empfehlungen nicht umgesetzt.

"Der Klimaschutzplan 2050 sieht für die Energiewirtschaft bis zum Jahr 2030 vor, die Treibhausgasemissionen um 61 bis 62 % gegenüber 1990 auf 175 bis 183 Mio. t CO2*Äq. zu reduzieren. Um dies zu erreichen, ist ein deutlicher Rückgang der installierten Leistung der am Markt agierenden Kohlekraftwerke erforderlich. Dazu sollen Braunkohlekraft werke und Steinkohlekraftwerke den Markt verlassen, so dass sich die Leistung der Kohlekraftwerke im Markt (ohne Reserven) im Jahr 2030 auf maximal 9 GW Braunkohle und 8 GW Steinkohle verringert. Das entspricht im Vergleich zu 2017 einem gesamten Rückgang von 10,9 GW bei Braunkohlekraftwerken und 14,7 GW bei Steinkohlekraftwerken. Die Verringerung der Treibhausgasemissionen im Zeitraum 2023 bis 2030 erfolgt möglichst stetig. 2025 erfolgt dabei ein substanzieller Zwischenschritt bei der Emissionsminderung von 10 Mio. t CO2 möglichst durch ein Innovationsprojekt."
S. 63.

Vermutlich kritisiert die FFF-Bewegung, das die obigen Ziele bis 2030 nicht umgesetzt sind.
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