Zitat:
Zitat von Hafu
Die EU-Milliarden, die im Rahmen des ausgehandelten GreenDeals die in den nächsten Jahren für den Kohleausstieg nach Polen fließen werden, halte ich für sehr gut angelegt und weil das CO2 sich nicht an Staatsgrenzen hält wird von der positiven Auswirkung auf das Klima nicht nur Deutschland und Polen sondern genauso sehr die nicht mit-zahlende Schweiz profitieren.
Die Schweiz war schon immer Meister darin, zwar weltweit Geschäfte zu machen, wenn man sich den internationalen Bankensektor und Konzerne wie Nestle, ABB, Roche oder Novartis ansieht. wenn es um die Kosten internationaler Aufgaben im humanitären Sektor, in der Sicherheitspolitik ebenso wie jetzt im Klimaschutz geht, sich aber vornehm zurückzuhalten und auf ihre "Neutralität" zu pochen.
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Solange ein Teil der CO2-Steuer bzw. von EU-Mittel in Polen für Umschulung, Weiterbildung und Ansiedlung anderer Arbeitsplätze im Kohlerevier ausgegeben wird, finde ich das auch bestens verwendet; solange es in der Hauptsache die Gewinne der Konzernbesitzer vermehren wird (Entschädigungszahlungen an Konzerne), stösst es auf meine Kritik.
Die Kritik an der CH teile ich, als dass in der CH im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überproportional grosse weltweit agierende Konzerne ihren Hauptsitz haben, zum Teil zu obszön niedrigen Steuerkonditionen wie in Zug. Die CH bezahlt jedoch nach dem Bruttosozialprodukt ihren Anteil an der UNO und internationalen Organisationen.
Ps.
(Allerdings hätte eine "Neutralitätspolitik" DE´s Europa viel Leid erspart!)