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Zitat von papa2jaja
Ist es nicht so, dass einem der eigene Körper deutlich sagt, ob er mehr Luft braucht?
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Soviel ich mitbekommen habe, sagt der Körper nur, dass er zuviel Kohlendioxid angesammelt hat. Und die CO₂-Toleranz kann man üben. Mehr CO₂ im Blut ist wünschenswert, weil das dafür sorgt, dass die
Bindung des Sauerstoffs ans das Hämoglobin schwächer wird und damit der Sauerstoff leichter ans Gewebe abgegeben werden kann. Deswegen tut derjenige, der hyperventiliert, sich – zumindest in dieser Hinsicht – keinen Gefallen.
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Zitat von papa2jaja
Also wenn man keine diesbezüglichen Signale vom Körper bekommt, hat man den Sauerstoffvorrat noch nicht ausgereizt, und braucht keinen zusätzlichen Atemzug.
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Die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff kann man zwar messen, aber nicht spüren, wenn ich es richtig verstanden habe.
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Zitat von papa2jaja
Ich sage das im Hinblick auf die Frage, ob diese neue Atemtechnik sinnvoll ist, denn ich denke, wenn man solche Signale vom Körper nicht bekommt, braucht man keine zusätzlichen Atemzüge. Ansonsten ist es sicher eine gute Idee.
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Mir scheint, die ganze Diskussion um die Häufigkeit des Atmens berücksichtigt nicht, dass man auch die ein- und ausgeatmete Luftmenge variieren kann. Wenn ich häufiger atme und insgesamt die gleiche Luftmenge austauschen will, dann kann ich mit jedem einzelnen Atemzug weniger Luft einatmen. Wenn ich seltener atme, dann muss ich tiefere Atemzüge nehmen.
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Zitat von papa2jaja
Aber ich glaube nicht, dass jemand, dem die Luft im Zweierzug reicht, schneller wird, wenn er auf den hier angesprochenen 1/2er umsteigt.
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Vielleicht hat er durch die gleichmäßige Belastung weniger muskuläre Probleme. Es gibt viele Leute, die sagen, "ein Dreierzug wäre sinnvoll, damit kein Humpeln in der Schwimbewegung entsteht, aber mir reicht die Luft nicht aus. Deswegen schwimme ich nur Zweier." Mit dem Einer-Zweierzug bekommen sie mindestens genauso viel Luft wie bei der Zweieratmung und umgehen deren Nachteile.