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Es kann sein, dass ich in jüngster Vergangenheit mal 10 km unter 40 gelaufen bin, das muss dann so 15 Jahre her gewesen sein: bin mir aber nicht sicher. 35 Jahre her lief ich regelmäßig 38, habe eine Bestzeit von ungefähr 37 (aber ob das 10 km war in der vor-GPS Zeit kann man auch nicht wissen).
Jedenfalls bin ich dieses Jahres zwei mal punktgenau eine 4:00-er Pace gelaufen auf 7 km: dank den 4%.
Gestern stand dann die 10 km der Münchner Winterlaufserie an: und ich dachte eigentlich sollte sub 41 möglich sein, basierend auf den 7 km Ergebnissen, glaubte aber nicht wirklich dran.
Es wurde dann 39:33, diesmal mit den next%.
Es bleibt mir nichts anderes übrig als zu sagen: "Danke Nike, dass es mir möglich gemacht wurde mit 58 noch mal unter 40 zu laufen auf 10 km."
(im übrigen maß die Strecke 9,92 km auf meiner Garmin, aber sogar dann war die Pace 3:59).
Man kann auch über 10 km einen Rennbericht machen:
Zuerst lief ich 30 Minuten ein (langsamer Jog, ohne Sprints) bis 15 Minuten vor dem Start. Der Start war dann 5 Minuten zu spät, aber 20 Minuten zwischen Einlaufen und Start geht auch noch.
Ich sah ziemlich schnell eine Ø-pace von < 3:58, und obwohl es anstrengend war, ging es noch nach 3 km und wusste so, dass ich nicht zu schnell war. (Ich laufe so eine 10 km auf Gefühl, nicht auf HR und schaue mir den Pace nur als "Resultat" an.)
Nach 5 km war die Ø-pace etwa 3:57 und ich legte eine 500m Pause ein, in der ich etwas ruhiger lief um mich zu erholen. Das war exakt von vorher geplant, und mache ich auch immer bei längeren Distanzen (bei einer HM ist die Pause 2 km lang, so zwischen 9 und 11 oder so). Die Ø-Pace lief hoch auf 4:00 während dieser Pause.
Und blieb immer auf 4:00 stehen im weiteren Verlauf. Durch den Endspurt hatte ich am Ende dann 3:59 stehen.
3. in der AK, die ersten 2 waren Rotznasen von 55. Das war ein schöner Tag.
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Teil einer seriösen Vorbereitung ist immer, sich Ausreden zurechtzulegen.
Geändert von longtrousers (08.12.2019 um 11:51 Uhr).
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