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Alt 22.11.2019, 17:51   #76
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von triduma Beitrag anzeigen
Ich wohne auf dem Land in einer Kleinstadt mit ca. 8000 Einwohnern.
Ohne Auto bist du hier total aufgeschmissen.
Großer Wocheneinkauf ohne Auto geht gar nicht.
Wir haben ja nicht mal mehr einen Bahnanschluss.
Wenn ich zum nächsten Bahnhof will der ca. 20 km entfernt ist wird das schon zu einem großen Problem.
Ich müsste z.B. in zwei Wochen an einem Freitag früh um 5:30 Uhr beim Bahnhof sein damit ich mit der Bahn zum Flughafen nach München komme. Da fährt kein Taxi und kein öffentliches Verkehrsmittel.
Ich wohne ja auch auf dem Land (25km zum Schwimmbad, 15km zum Bahnhof), aber dass es ohne Auto hier gar nicht geht, würde ich nicht bestätigen. Manche Sachen sind mit Auto halt bequemer (und wir haben ja auch eines ). Wir benutzen das Auto, um einmal in der Woche größere Einkäufe zu erledigen, um ebenfalls einmal in der Woche ins Schwimmtraining zu fahren und am Wochenende für Fahrten zum Wettkämpfen.

Im Sommer haben wir aber auch den Wochenendeinkauf oft mit zwei Anhängern (unseren ehemaligen Kinderanhängern) erledigt. Geht genauso und passt auch alles dort rein. Könnte man auch im Winter machen, ist halt unbequemer.

Zum Bahnhof, in die Arbeit, zur Schule fährt bei uns jeder prinzipiell mit dem Rad.

Unter dem Strich ist halt Autofahren nach wie vor zu billig in der Summe von Steuer, Versicherung, Treibstoff und Wertverlust, so dass es kaum einen praktischen Grund gibt (von Umweltargumenten mal abgesehen) die Existenz eines eigenen PKWs zu hinterfragen.

Wenn man aber die eigenen Fahrten und denkbare Alternativen wie Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel mal analysiert, gibt es wenige Besorgungen, die ein gesunder Erwachsener nicht auch ohne Auto erledigen könnte.

Wir sind im Frühjahr, als unser Sohn mal mit dem Familienauto unterwegs war auch mit dem Bus in die 15km entfernte Loipe nach Reit-im-Winkl gefahren ( Busse fahren bei uns wie üblich auf dem Land natürlich, wie bei dir vermutlich auch nur etwa einmal pro Stunde, aber das ist dann ja letztlich nur eine Frage der Organisation). Beim bequemen und unkomplizierten Bus fahren (im abgesehen von ein paar Flüchtlingsdauergästen leeren Bus) hatten wir uns dann überlegt, warum wir das nicht öfter machen (normalerweise hätte wir diese Fahrt zur Loipe mit dem Auto erledigt, wenn es verfügbar gewesen wäre). Die (selbst gegegebene) Antwort war, dass die Busfahrt mit 12€ für zwei Personen rund dreimal so teuer wie der Sprit für die gleiche Strecke war.
Womit man wieder beim oben erwähnten Ausgangspunkt angelangt ist: Autofahren ist letztlich zu billig (und öffentliche Verkehrsmittel evt. auch zu teuer). Allerdings habe ich vorgestern einen Artikel über eine andere bayerische Provinz gelesen, in der Busse kostenlos sind und trotzdem kaum genutzt werden, weil die meisten lieber bequem bleiben und das Auto nutzen.
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