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Zitat von Trillerpfeife
Ich frag mich trotzdem ob in diesem Fall, also beim Essen, das Wort Verzicht überhaupt angebracht ist.
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Natürlich, wenn ich etwas, was ich gerne hätte und auch haben kann, aber nicht nehme, dann ist es Verzicht.
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Du gibst dir MÜhe bestimmte Lebensmittel aus Ungarn zu bekommen. Das du diese Lebensmittel nicht ständig haben kannst empfindest du aber nicht als Verzicht. Vermute ich mal. Zumindest nicht als unerträglichen Verzicht. :-)
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Ich schaffe es, diese Sachen praktisch immer zu haben

. Ich könnte auf den Aufwand verzichten - aber so ist es schöner. Unerträglich ist ein großes Wort, mir reicht unangenehm und unerwünscht - das muß auch erst durch gute Argumente aufgewogen werden.
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Ich frage mich immer, ob einmal die Woche Fleisch eigentlich wirklich ein unerträglicher Verzicht wäre.
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Nicht unerträglich, aber unnötig. Es kommt nicht auf die Häufigkeit an, sondern auf die Menge, die man zu sich nimmt. Ich bin eher für häufiger wenig. Ich brauche nicht täglich Schnitzel, aber eine Scheibe Salami oder Schinken aufs Brot, (oder einfach weißer Speck auf ungarische Art), oder ein paar kleine Speckwürfel im Auflauf sind immer leckere Geschmacksträger. Und wenn ich Gulasch habe, brauche ich 3 - 4 Knödel, und nur die Hälfte oder ein Drittel der üblichen Fleischportion. Nicht wegen Klimaschutz, sondern weil es mir so schmeckt (vielleicht durch Konditionierung, da in Rumänien Fleisch auch nicht in großen Mengen verfügbar war...).
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Damit will ich auch sagen, man muss nicht auf alles verzichten, aber vielleicht kann man sich ja mit dem Gedanken anfreunden, nicht immer alles bekommen zu können oder haben zu wollen.
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Das ist doch selbstverständlich, das hat dann eben mit Prioritäten setzen zu tun.