Der Ironman 70.3 in Cervia ist Geschichte.
Bevor ich zum Rennen komme hole ich noch etwas aus. Der Bericht fällt wohl etwas länger aus. Wer keinen Bock hat zu lesen sollte besser gleich aussteigen.
Bis 2 1/2 Wochen vor dem Rennen lief alles nach Plan und die Form hat sich richtig gut entwickelt. Auch beim Laufen, dass bis dahin ja nicht so toll gelaufen ist. Die gute Vorbereitung wurde dann vom Crash beim Radfahren mit einem Auto unterbrochen. Rad hinüber und vorerst mal an kein Training zu denken. Zum Glück bis auf Prellungen und Blutergüsse gut davongekommen. Nicht mal grobe Abschürfungen, da ich scheinbar in großem Bogen geflogen bin.
Der Unfall war am Donnerstag und genau eine Woche drauf habe ich dann die ersten Sportversuche gewagt. Bin 1h locker gekurbelt ohne grobe Probleme. Am Wochenende dann als Test 2 1/2h geradelt und 10min draufgekoppelt. Mit meinem Rennrad gefahren, dass glaube ich das letzte Mal im April oder so im Einsatz war, denn das TT Bike ist ja Schrott.
Nach dieser Einheit habe ich beschlossen, dass ich starte werden. Wenn eine Woche vor dem Rennen so eine Einheit geht wird das schon klappen.
Eine kurzfriste Dienstreise Mo+Di in der Rennwoche mit 2x 6h Sitzen im Auto war ebenfalls nicht ideal.
Am Mittwoch morgens dann meinen Radhändler angerufen, ob ich ein Rad für das Rennwoche leihen könnte. Am Nachmittag konnte ich es abholen. Großes Danke für das mega schnelle Service!!
Rad geholt und gleich mal 1h gefahren mit ein paar Racepace Intervallen. Noch an der Position getüftelt und für gut befunden. Am Material sollte es also nicht scheitern.
Donnerstag nochmals gelaufen mit etwas Intensität. Und Freitag war dann Tag der Anreise. 😊
Freitag dann also mit dem Auto ab nach Cervia. Gegen Mittag unten angekommen gings gleich mal für eine kurze Einheit mit dem Neo im Meer. (Meine erste Schwimmeinheit im Meer) Es hatte am Freitag ordentlich Wellengang und es war nicht leicht zu Schwimmen, aber wichtig einmal vor dem Rennen im Meer geschwommen zu sein. Etwas später dann nochmals 1h Rad mit ganz kurzen Intervallen und 10min mit Wettkampfintensität gekoppelt. Zum Abschluss des Tages noch mit dem Auto die Radstrecke abgefahren.
Das Material hat gestimmt und ich war schmerzfrei. Das Rennen konnte also kommen.
Am Samstag dann nur mehr die Vereinskollegen beim Ironman angefeuert und einen lockeren Tag gemacht mit Mittagsschlaf. Alle Abläufe abgecheckt. Wechselzone etc, da es ja mein erster Ironman Bewerb werden sollte. Ich war also bereit und alles angerichtet.
