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Zitat von Helmut S
Na, da geht ja was vorwärts. Kompliment.
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Danke schön!
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Zitat von Helmut S
Was mich interessieren würde: Wieviel km/Woche bist du denn dafür jetzt im Schnitt im Wasser?
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Das ist schwer zu sagen. Ich trage beim Schwimmen keine Uhr mehr und meine Distanzen dokumentiere ich - großzügig abgerundet - nur wenn das Winterschwimmen ansteht.

Ich kann leider nicht immer so schwimmen, wie ich mir das wünsche. In einer guten Woche nutze ich meine Jahreskarte aus und komme jeden Tag ins Wasser. Nehmen wir mal an, das sind ca. 2 Stunden und meine Übungen resultieren in mindestens 1 km pro 30 Minuten, dann komme ich auf 28 km. In einer schlechten Woche komme ich gar nicht ins Wasser und in einer mittelschlechten vielleicht nur zweimal, was dann ca. 8 km entspricht. In letzter Zeit hatte ich allerdings zu meiner Freude ziemlich gute Wochen, die höchstens durch die Freizeitgestaltungswünsche meiner Gemahlin etwas geschmälert wurden.
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Zitat von Helmut S
P.S. Was für den Läufer gern mal der 10km WK zur Ableitung der Trainings-Pace ist, ist für den Schwimmer oftmals n 400m Test.
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Der steht auf dem Plan, aber erst wenn ich in der mentalen Verfassung dafür bin. Außerdem schließt das Fächerbad am Montag für zwei Wochen für die Sommerrevision. Zeitnahmen wird es also eher nicht geben, weil in den alternativen Badestätten kein ähnlich zivilisiert geregelter Schwimmverkehr herrscht. Und nach wie vor gibt es das Problem, dass ich mich schon ab 100 m verzähle.
PS: Da wäre ich übrigens für Anregungen sehr dankbar, wie man ohne Equipment beliebig viele Bahnen halbwegs zuverlässig zählen kann. Schon bei 150 m geht es bei mir los: "Habe ich schon 150 oder wende ich gerade zu 150?"
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Zitat von adaniya
Super Zeiten schnodo! Mir ist zwar ein Rätsel, wie man mit Buoy schneller schwimmen kann als ohne, aber vielleicht kannst du mich dahingehend erleuchten
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Vielen Dank! Wenn ich Dich erleuchten könnte, hätte ich vielleicht die Möglichkeit etwas daran zu ändern. So kann ich nur im Trüben fischen und vermute, dass eine suboptimale Wasserlage sich mit einem unproduktiven Beinschlag zu einer veritablen Bremse vermengt. Sei froh, dass Du Dir darüber keine Gedanken machen musst!
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Zitat von adaniya
Beim letzten Satz muss ich dir sogar leider zustimmen, wirklich genießen kann man diese Schinderei nicht so richtig. Meine letzte Nahtoderfahrung hatte ich vor ca. vier Wochen, als ich mir 8x100m in unter 1:25 mit Abgang auf 2:00 auf den Plan geschrieben hatte. Die letzten beiden Intervalle waren recht schmerzhaft
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Die Vorstellung nach 100 m unter 1:25 etwas anderes zu tun als röchelnd aufs Deck zu fallen, finde ich hochgradig verstörend und unattraktiv. Ich bin auf jeden Fall schwer beeindruckt, welche religiös anmutenden Selbstkasteiungen Du Dir auferlegst. Chapeau!
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Zitat von mcbert
Wer bist du und was hast du mit schnodo gemacht?
Tempotests, Trainingsplan etc. bin ich hier noch richtig?
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Keine Bange! Manchmal muss man die Komfortzone verlassen, um zu sehen, wie toll und liebreizend sie ist.
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Zitat von mcbert
Bzgl. the Eel muss ich sagen lieber langsam und schön als schnell und schlecht zu schwimmen. Denk mir das oft auch bei mir im Bad bischen am Stil zu feilen lohnt sich echt. Sehe gern den Jugendgruppen zu, die schnell, schön und dabei locker schwimmen.
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Für mich ist erklärtermaßen die Schönheit des Schwimmens der Hauptzweck. Je länger ich dem folge, desto mehr stelle ich fest, dass Schönheit und Schnelligkeit nicht artfremd sind. Natürlich muss man letztendlich trainieren, um nennenswerte Leistungen zu erzielen, aber ich finde es erstaunlich, wie weit man mit dem Versuch kommt, sich möglichst "korrekt" im Wasser zu bewegen.
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Zitat von mcbert
Hab auch mal versucht rauszufinden was man daraus ableiten kann u. was am Ende das perfekte Resultat wäre. Gibt Trainer die schicken die „schnodos“ zum Training für die Wasserlage und die anderen zum catch Trainingseinheiten. Ein optimales Ergebnis beim poolbuoy schwimmen gibts anscheinend wohl nicht.
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Ich vermute, dass das schwierig ist, weil die Ursachen ganz unterschiedlich sein können. Der eine lässt vielleicht zum fallenden Ellenbogen noch die Beine fallen und diese würden mit einem vernünftigen Armzug im Sog in die Horizontale gebracht. Beim anderen ist vielleicht der Armzug in Ordnung, aber er hat nie gelernt, wie eine ordentliche Streckung auszusehen hat und hängt deshalb mit gebeugtem Rumpf im Wasser. Und dann gibt es noch die Triathleten, deren zu Schürhaken geformte Füße ohne die Unterstützung des Pull Buoy den ganzen Korpus gnadenlos in die Tiefe ziehen. Ich habe mir vermutlich bei allen Genannten die Unarten abgeschaut...