Ich bin ganz Deiner Meinung: Für Freude am Sport braucht man keinen Wattmesser. Im Gegenteil, sobald man mit Km, Hm, Puls etc. anfängt und seine Ausfahrten danach steuert, kann auch etwas von der Romantik verloren gehen.
Mir geht es trotzdem so, dass wenn ich schon einen gewissen Zeitaufwand betreibe, es mich frustriert, wenn ich auf der Stelle trete und es ab einem gewissen Punkt keine Weiterentwicklung gibt.
Klar, wenn man unregelmäßig fährt, ist gesteuertes Training ziemlich egal, weil man dann jeder Trainingsreiz hilft. Aber das hier:
Zitat:
Zitat von Dr. Koothrappali
:
- danach wird auf den Höhenmesser geschaut und gut ist. Und für Rennrad - oder MTB- Marathons braucht's auch gar nichts anderes - je mehr km und Höhenmeter man in den Beinen hat umso besser läuft's auch im Rennen.
Für interessantere Rennen gehören für mich zu allererst Wattmesser verboten bevor man über eine Vergrößerung des Windschattenabstands nachdenkt.
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...kann man nur sagen, wenn man noch nie nach Watt trainiert hat.
Wenn ich einfach nur nach Gefühl möglichst viel (im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten) draußen nach Gefühl rumfahre, komme ich immer ziemlich genau zw. einer FTP von 280-290 raus. Strukturiert nach Watt (auch indoor) geht es dann bei mir Richtung 340-350 bei deutlich weniger Stunden aber etwas höherem TSS.
Das muss jeder für sich entscheiden, was für ihn/sie das passende ist. Am Ende geht es bei uns Hobbysportlern um nichts anderes, als die Freude am Sport und die Erfahrungen, die wir unterwegs machen.
Aber mit Wattmesser und strukturiertem Training hat man noch ein paar mehr Optionen als nur möglichst viele Hm und Km.