Zitat:
Zitat von Trimichi
Na gut, per definitionem ist Schachspielen auch Sport. Entscheidend ist für mich die Sucht. Händigamen ist als Suchtkrankheit definiert, Schachspielen und Triathlon nicht. Woran liegt das?
Die Konzentration ist schon ein Punkt. Sollte aber in dem Alter auf die Schule ausgerichtet sein! Wie gesagt, einen Mehrwert bringt das Gamen nicht. Schachspielen schon. Wird auch so in Grundschulen angeboten (Schachkurse). Kann mir nicht vorstellen, dass "Händispielen" also solches dem Curriculum hinzugefügt wird. Was meinst Du? Wie würdest Du einen Kurs Wettampfgamen im Grundschulalter begründen, so dass er dem Curriculum hinzugefügt werden könnte?
Gamen in der Freizeit, oki, nach Regeln und in Maßen, da ansonsten die Suchtkriterien erfüllt sind.
|
Merkmale für das Vorliegen pathologischen Sporttreibens sind nach Angaben von Sportpsychologen:[2]
Ausdauersport ist ein zentraler Lebensinhalt
Bei erzwungenem Verzicht auf Sport treten körperliche Symptome wie Nervosität und Magenschmerzen auf oder psychische wie Schuldgefühle oder Depressionen
Die Belastung wird kontinuierlich gesteigert
Der Drang zu trainieren wird als innerer Zwang erlebt
Körperliche Warnsignale vor Überlastung werden ignoriert
Es wird auch bei Verletzungen weiterhin trainiert
Soziale Kontakte werden wegen des Sports vernachlässigt oder aufgegeben
Quelle Marc Castillon: Das Phänomen der Sportsucht. 2007, S. 8–9.
Ich glaub da finden sich 2-3 hier im Forum. Wie bei allem macht es halt das Maß...