Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ich möchte gerne die Diskussion an anderer Stelle wieder aufnehmen. Ich hatte behauptet, dass die Existenz des Leids auf der Welt ein Beweis ist gegen drei konkrete Eigenschaften ist, die den Schöpfer des Weltalls nach christlicher Überzeugung kennzeichnen:
- Allmacht
- Allwissenheit
- Allgüte, also nicht steigerbares Gutsein.
Mein zentrales Argument war, dass der allmächtige Schöpfer einer Welt, in der unschuldigen Wesen großes, vermeidbares Leid geschieht, nicht allgütig sein kann. Als Beispiele führte ich die Existenz von Umweltkatastrophen, Raubtieren, Krebszellen oder Krankheitserregern an, die vermeidbares Leid in die Welt bringen und zweifellos von Gott verantwortet werden, falls er mit den oben genannten Eigenschaften existiert.
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Moin,
auf deine Fragestellung im weiteren Verlauf deines Posting will ich keine Antwort geben, falls ich überhaupt eine hätte.
Als ich die ersten Zeilen las, fragte ich mich aber, ob der "Schöpfer" (sofern es ....) nicht die perfekte Welt erschaffen konnte und alle weiteren Dinge die Evolution oder eine andere Macht übernahm ?
Fantasiert denkbar wäre eine allgütige Hinterlassenschaft im All, die -öhhhhh- möglicherweise von einer Immerbösen Macht gefunden und eingenommen wurde

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Ich will damit sagen, das die Erde eventuell bei der Erschaffung perfekt aufeinander abgestimmt funktioniert hätte, wenn die Zeit nicht weitere Einflüsse darauf gehabt bzw. gebracht hätte.
So manches Baby ist ja auch perfekt, wenn da nicht Hinz und Kunz dran Einfluss nehmen würden.