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Alt 13.05.2019, 14:01   #267
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.666
Das Wochenende brachte Wind. Viel viel Wind, hier muss man dazu sagen, dass die letzten Wochen in Wien immer Nordwind war und ich mich richtig gefreut hatte auf die Fahrt ins Burgenland, denn damit hätte ich einfach permanent Rückenwind gehabt, also einfach richtig schön segeln können. Ich fuhr also Samstag morgen los, Beine waren etwas angeschlagen (es ist keine gute Idee am Freitag noch Overhead Squats, Backsquats, Deadlifts und vorgebeugtes Rudern zu machen, wenn man am nächsten Tag lange Radfahren will) aber eigentlich rollte es ganz gut, bis der Wind nicht mehr von der Seite kam. Auf meinem Weg von Wien hinaus merkte ich relativ bald das der Wind nicht aus dem Norden kam, sondern dank dem Italientief aus dem Westen, also zum Glück genau meine Richtung für die nächsten 150 km. Ich bin diese Strecke schon öfter gefahren und habe immer so ein paar Abschnitte auf die ich mich freue unter anderem eine lange, lange Gerade bei der man mit den richtigen Bedingungen locker 45 km/h rollen kann, ohne großartig ins Schwitzen zu kommen. Am Samstag war alles anders, der Wind kam frontal von vorne und der Tacho weigerte sich weit über 25 km/h zu gehen. Mein vorgenommener zeitlicher Polster den ich mir herausfahren wollte, konnte ich somit vergessen. Also mein Plan war es in der Ebene bis zu den ersten Bergen so 33 km/h im Schnitt zu haben, damit ich dann am Ende nach den Bergen knapp einen 30 er Schnitt am Tacho habe. An dem Plan und der damit verbundenen Endzeit für die Radtour bin ich grandios gescheitert, statt 5 Stunden dauerte die Ausfahrt ziemlich genau 6h, statt 30km/h waren es am Ende nur 26 im Schnitt. Trostpflaster für mich, ich fühlte mich nicht total kaputt nach der Ausfahrt, also Marathon hätte ich keinen mehr Laufen wollen, aber 10-15 gekoppelte km hätte ich mir schon noch vorstellen können.

Zumindest konnte ich dadurch die Sonne eine ganze Stunde länger genießen!

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