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Alt 03.04.2019, 09:29   #36
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.666
Zitat:
Zitat von flaix Beitrag anzeigen
vielleicht bin ich naiv, aber ich sehe Trends zu Leichtbau und insgesamt weniger footprint durch die E-Autos
Also den Trend zu Leichtbau gibt es mal absolut nicht. 1970 oder wann der erste Golf auch immer raus kam hatte er ca 700-800 kg, die neuen Modelle bewegen sich mal locker im Bereich von 1200 kg. Leichtbau sehe da wohl anders aus! Natürlich sind die Autos nun komfortabler, sicherer eleganter usw usw. Aber eine Einsparung von 30 kg von einer Golf Generation auf die nächste ist doch kein Leichtbau. Da würde es ganz andere Mittel und Wege geben, wären zwar vielleicht nicht so günstig, aber könnte man deutlich leichter und langlebiger gestalten als es aktuell gemacht wird.
Die Langlebigkeit ist übrigens auch ein spannendes Thema wenn man sich ansieht auf wie viele km ein Auto 1980 ausgelegt wurde und auf wie viele km es heute ausgelegt wird. Der technische Fortschritt hat es geschafft das wir hier eine Sprung haben ~250-300 tausend km zu ~150 tausend km. Also heute ~150 tausend km Ersatzteile bringen halt mehr Geld.

Zitat:
Zitat von ricofino Beitrag anzeigen
Es gibt doch mittlerweile nicht wenige Modelle die rein Elektrisch betrieben werden.
Ist das jetzt die Schuld der Politik oder der Hersteller wenn in Summe zu wenige Autokonsumenten diese erwerben? Sind "wir" Deutsche da zu konservativ und halten aus Gewohnheit am Verbrenner fest?

Ist ein elektrisch betriebenes Fahrzeug wirklich ökologisch im Vorteil gegenbüber einem herkömmlichen Verbrenner?
Es ist eher die fehlende Infrastruktur und unpraktische Ladezeiten. Wie viele E-Tankstellen gibt es in Deutschland? Wenn ich von Wien nach Sbg fahre sind ca 330 km geht diese Strecke mit dem normalen E-Auto im Frühjahr und Herbst vermutlich ohne Tanken. Im Winter wird es mit Heizung schon eng und dann irgendwo stehen bleiben und 20-30 Minuten tanken ist einfach nicht ansprechend.
Also siegt das schnelle tanken über die Wartezeit des E-Autos. Wenn das E-Auto tatsächliche Vorteile hätte (bezogen auf CO2) würde ich es mir sogar überlegen und das natürlich in Kauf nehmen. Nach aktuellen Berechnungen müsste ich aber fast 200 tausend km das E-Auto fahren damit das Gesamtsystem auf 0 ist im Vergleich zum Benziner und das sogar nur bei Ökostrom (also die Berechnungen die ich kenne). Und dann habe ich noch nicht einmal ein Auto (also Kombi) mit dem ich meine Räder mitnehmen kann.

Vor kurzem habe ich die Sendung "Quantensprung" gesehen auf ORF III. Darin wurde von einem Forscher für Mobilität das E-Auto als nette Ergänzung für Autokonzerne bezeichnet um zweit und dritt Autos zu verkaufen. Die große Klimaerlösung sehe die auch nicht darin.
Die großen Stellhebel sind bei guter Infrastruktur in den Großstädten und damit einhergehende Konzepte die Autofahren unattraktiv machen. Keine Parkplätze in der Nähe von Wohnungen => gleiche Zeit die man zur Ubahn geht oder zum Auto. Schnelle Transporte in die Städte von großen Parkmöglichkeiten aus über U-Bahnen, Schnellbahnen oder mit Sessellifte über Berge drüber die dann in der Stadt in Schwebebahnen übergehen (so ein Konzept soll in Tirol gebaut werden) usw
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