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Zitat von keko#
Eine hohe Konzentration von Geld widerspricht der Demokratie.
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Wieso? Demokratie heißt nicht, alle sollten etwa gleich reich oder arm sein, das nennt sich Sozialismus oder Kommunismus - und hat sich bisher nie bewährt (s. aktuell Venezuela...).
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Da Geld mit Macht gleichzusetzen ist. Es ist mehrfach erwiesen, dass reiche Menschen mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben als Arme (Chomsky)
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Das ist erst mal eine Korrelation, kein kausaler Beweis. Zwar stimmt, daß Geld bei der Machtausübung hilft, aber es kann noch andere Faktoren geben: erwiesenermaßen sind intelligentere Menschen im Leben erfolgreicher, und erwerben eher große Vermögen. Und ohne eine gewisse Intelligenz bleibt auch von ererbten Vermögen bald nichts mehr übrig. Unter dieser Annahme würden dann unter den Reichen, die Einfluß oder Macht ausüben, auch mehr Intelligente als unter den Armen sein - ist das wirklich ein Nachteil für die Demokratie?