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Alt 30.01.2019, 11:57   #3580
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.599
Zitat:
Zitat von Nobodyknows Beitrag anzeigen
Mit "Teile der Herrschenden" meinst Du aber schon noch die Wähler, oder?
N.
Nein. Ich glaube, das war nicht missverständlich formuliert, oder?
Natürlich handeln autoritäre Regierungchefs wie Trump, Orban, welche Nationalismus und Fremdenhass als Herrschaftstechnik einsetzen, auch mit aktiver Unterstützung von Teilen aus dem Kreis der Großindustriellen, besonders der Rüstungsindustrie bzw. dem militärisch-industriellen Komplex.

Ein Beipiel wie Großindustrielle sogar faschistische Parteien fördern:
In der Geschichtsforschung ist es belegt, dass Adolf Hitler und die NSDAP nach dem Treffen zwischen Hitler, Göring und mehr als 24 Großindustrielllen im Februar 1933 ab Juni 1933 vom Reichsstand der Deutschen Industrie mit regelmässigen Großspenden unterstützt wurden.

"Angeregt wurde diese Spendenaktion für den Nationalsozialismus im Frühjahr 1933 von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Hjalmar Schacht und Martin Bormann. Bei einem Treffen von Hitler, Göring und Schacht mit Vertretern wichtiger Unternehmen wie IG Farben, Friedrich Krupp AG, Vereinigte Stahlwerke, AEG, Siemens AG, Adam Opel AG erläuterte Hitler die Grundzüge seiner Politik und versprach dabei die Ausschaltung der Gewerkschaften, sowie das Ende aller demokratischen Verfahren für die nächsten Jahrzehnte. Krupp war dabei in seiner Funktion als „Führer“ des RStDI tätig,[1] zuvor war er Präsident der am 22. Mai 1933 aufgelösten Vorgängerorganisation Reichsverband der Deutschen Industrie (RDI) gewesen, die mit der Vereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (VDAV) zum RStDI zusammengeschlossen worden war.[1] Daher fiel Krupp auch die Führung des zur Organisation der Zahlung installierten Kuratoriums zu. Die Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft besiegelte das „Interessenbündnis auf Gegenseitigkeit“[2] zwischen NSDAP und Unternehmerverbänden, im Gegenzug setzte das Regime den Generalrat der Wirtschaft ein, mit dem Krupp und andere Wirtschaftsmagnaten ihren politischen Einfluss sichern sollten.[2]"

Die Adolf-Hitler-Spende_der_deutschen_Wirtschaft

Es handelt sich dabei um kein singuläres Beispiel, wie eine Analyse der lateinamerikanischen Diktaturen nach dem 2. Weltkrieg bis heute zeigen würde.

Geändert von qbz (30.01.2019 um 12:34 Uhr).
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