Zitat:
Zitat von Klugschnacker
Ja, das kann ich mir durchaus vorstellen.
Gewalt, die von geflüchteten Menschen verübt wurde, wird teilweise instrumentalisiert, indem der Eindruck gefördert wird, asylsuchende Menschen seien allesamt eine Gefahr für den Frieden unserer Gesellschaft. Zumindest bei mir selbst bemerke ich dann den Reflex, sie vor dieser Verallgemeinerung in Schutz zu nehmen.
Umgekehrt wird diese Verallgemeinerung nicht vorgenommen: Bei einer von Deutschen verübten Straftat wird nicht so getan, als ob alle Deutschen Straftäter seien.

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Die Gewalt- oder Kriminalitätsbereitschaft könnte man ja anhand transparenter Statistiken ganz gut beurteilen... scheinbar gibts die aber nicht...
Allerdings gibt es die Variante, je nach Möglichkeit, mal ein Gespräch mit einem Polizisten oder einer Polizistin zu führen, die haben da eine sehr deutliche Wahrnehmung...wer keine Polizisten kennt kann sich auch mal Bücher von Polizisten ansehen, die sich getraut haben darüber zu schreiben...
Vielmehr beschäftigt mich die Frage, warum gerade Flüchtlinge, die sich nun in Sicherheit befinden und mit ausreichender finanziellen Versorgung leben überhaupt kriminell werden, anstatt sich dankbar für die Hilfe zu zeigen und diesen Zustand durch Integrationsbemühungen beibehalten wollen. Ein auf einem Schulfest kennengelerner Flüchtling aus Kabul konnte dies auch überhaupt nicht nachvollziehen. Er, seine Frau und seine Tochter sprechen nach nur einem Jahr gut deutsch und er hat als Architekt auch bereits Arbeit (Fachkraft). Er konnte überhaupt nicht verstehen, wie es dazu kommen konnte, dass jeder so lange bleiben darf und insb. bei Straftaten nicht sofort ausgewiesen wird.