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Thema: Donald Trump
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Alt 20.12.2018, 21:04   #1527
qbz
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.785
Wie immer bei Kriegen berichten leider die Medien wenig harte Fakten. Die USA mit den NATO-Verbündeten incl. DE unterstützten den SDF (das Bündnis zwischen den Kurdenmilizen und sunnitischen Rebellengruppen), ca. 55000 bewaffnete Kräfte sowie die irakische Armee durch Luftbombardements im Krieg gegen die vom IS besetzten Territorien. Stationiert waren unter Obama 50 USA-Soldaten ab 2015. 2018 schickte Trump 2000 Soldaten in diese Region. Die USA ziehen jetzt diese Stab-Soldaten ab und Trump kündigt an, auch die (militärisch wichtigeren) Luftangriffe als Unterstützung für den SDF einzustellen.

Der Abzug erfolgt leider nicht deswegen, weil die Intervention gegen das Völkerrecht verstösst. Welche Gründe geben dann den Ausschlag? Das militärische Engagement in Syrien gegen den IS geht auf die Obama-Administration zurück. Trump sah diesen Militäreinsatz schon während des Wahlkampfes kritisch, weil die USA damit seiner Meinung nach indirekt die Assad-Regierung und das verbündete Russland stärkten, indem sie halfen, den IS für Assad und Russland aus dem Weg zu räumen. Der Verzicht auf ein weiteres direktes militärisches Eingreifen von Trump in Syrien verringert ausserdem die Gefahr einer "versehentlichen" kriegerischen Konfrontation USA-Russland.

Ist Trump nun ein Friedensengel?
Er unterstützt die Saudis und die VAE beim Jemenkrieg mit Waffen und aktiv aus der Luft. Als strategisches Hauptziel in der Region arbeiten die USA daran, einen Regime-Change im Iran zu erzwingen, mit Saudi-Arabien als Hauptverbündeter. Die Kündigung des A-Waffen-Abkommens mit dem Iran und der extreme Handelsboykott durch Trump weisen die Hauptstossrichtung. Dafür benötigt man auch die Türkei als Verbündeter.

Dieser empfehlenswerte Artikel von Georg Meggle beleuchtet die Hintergründe und strategische Ausrichtung der USA in der Region: Der-Jemenkrieg-ein-imperialer-Krieg-der-USA

Geändert von qbz (20.12.2018 um 23:13 Uhr).
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