Grundsätzlich bin ich auch gegen Vielfliegerei zu jedem Preis.
Wenn man sich aber mal anschaut, welchen Weg um den Globus teilweise Lebensmittel und sonstige Gebrauchsgegenstände hinter sich haben, stelle ich mir aber die Frage, ob die eine Urlaubsreise im Jahr tatsächlich einen relevanten Anteil an meinem ökologischen Fußabdruck ausmacht. Klar, macht der eine Flug was aus, aber wieviel, wenn im Supermarkt das Obst aus Südamerika kommt, meine Klamotten aus Asien, meine Elektronik ebenfalls überwiegend aus Asien etc.? Klar, wenn ich jede Woche fliege, sieht das natürlich anders aus.
Zitat:
Zitat von Spargel
Der Sinn von Kurzstreckenflügen z.B. nach Berlin erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Bahn brauch 3-4 Std. und fährt jede Stunden.
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Der Zeitfaktor taugt meiner Meinung leider nicht als Gegenargument: Auch bei der Bahn muss ich zum Startbahnhof und später vom Zielbahnhof zum Ziel kommen. Je nach Standort steht es da unentschieden zwischen Bahn und Flugzeug. Dem Vielflieger reicht zudem häufig Handgepäck, gerade bei Kurzstreckenflügen, Checkin und Wartezeiten am Flughafen sind also kürzer. Da muss ich keine Stunde früher am Flughafen zu sein und am Zielflughafen bin ich nach 15min aus dem Flughafen raus.
Bei z.B. Frankfurt - Berlin macht das 4h (mit der Bahn) zu 2-2,5h (mit dem Flugzeug), oder für den Geschäftsmann: An einem Tag hin und zurück statt Übernachtung oder Nachtzug zurück.
Nur zum Verständnis: Ich heiße das nicht gut, aber mit dem Zeitargument kommst du da leider nicht weit.
M.