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Natürlich ist in 99% der Halter schuld und nicht der Hund. Am Ende ists dem egal, der ggfls. gebissen wird.
Wenn im finsteren Wald ein offensichtlich scharf abgerichteter Wachhund in der 50kg+ Klasse mit gefletschten Zähnen und tropfendem Kiefer knurrend und kläffend vor dir steht und nur wartet, dass Du die Arme vom Körper nimmst um zuzubeißen... und dann kommt nach 2min der Halter und erklärt Dir, der Hund hätte sich wohl erschreckt und der meint das ja nicht so und könnte ja mal passieren...
Und das passiert nicht nur einmal im Leben eines Läufers.
Das ist schlicht und ergreifend ein Zustand, der nicht haltbar ist.
Allerdings ist in so einem Fall völlig egal was man sich zur "Gefahrenabwehr" einfallen lässt. Man könnte versuchen zu zucken. Ich könnte mir vorstellen, das ist das letzte was man getan haben könnte.
Pfiffi im Park Pfefferspray ins Auge zu schütten weil der kläffend neben einem herläuft dürfte eher grob übertrieben sein. Regenschirm und Verteidigungskoffer dürften Läufer eh in den seltensten Fällen mitgenommen haben. Dürfte wohl ebenfalls außerdem unangebracht sein. Außer vielleicht zur Anwendung am Halter.
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