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Zitat von langsamläufer
Hallo Zusammen,
habe auch mehrere Jahre mit Euphorie im Herbst mit dem Krafttraining im Studio gegonnen, MAx-Phase eingebaut usw...
Regelmäßig sptätestens mitte April/ Mai war die Luft immer raus. Ich war teilweise so müde vom Krafttraining, dass das Triathlon-Training deutlich gelitten hat.
In sofern hat es auch nix gebraucht.
Ich denke, ich müßte einen anderen Ansatz wählen, der dem Triathlon Sport gerechter wird. Gibt es hierzu einige Ideen ?
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Das an bestimmten Monate festzumachen ist natürlich schwer, weil die Frage am Ende ja ist, wann dein Wettkamp/deine Wettkämpfe sind. Ich setzte den Schwerpunkt meist in der Prep bis Ende Base1 und mach danach nur noch Erhaltungstraining. Da wird dann schon auch noch relativ hohes Gewicht genommen, aber insgesamt ist das Volumen schon reduziert. Da reicht dann alle 7 Tage eine Einheit, um so grob das Level zu halten bei gleichzeitig sehr geringem Regenrationsbedarf. Wenn ich was im Ausdauerbereich nachholen muss, gehen auch mal 10 Tage. Da kann man dann aber (bei mir) schon den Verfall beobachten oder ich muss ordentlich reinhalten, sodass der Regenerationsbedarf nur bedingt im Verhältnis zur gesparten Zeit steht.
Ansonsten ist halt auch die Frage, wie so die individuellen Vorraussetzungen sind. Der/die eine hat von Haus aus bessere/ Kraftfähigkeiten, spricht besser/schlechter auf Krafttraining an, betreibt das Ganze schon sehr lange/noch nicht so lange...
Ich persönlich finde 1 Einheit in der Woche+ evtl. noch einmal Athletik ausreichend, in der Prep bei einem Defizit vllt auch mal 2 Einheiten Kraft. Ansonsten kommt dann doch für mich der ausdauerspezifische Teil zu kurz. Das kann man aber sicherlich auch anders sehen und ist halt von oben geannten Dingen abhängig. Am Ende hast du dir deine Frage aber eigentlich schon selbst beantwortet: Anscheinend wäre es besser etwas weniger/nur so viel zu machen, dass die Luft im Frühjahr nicht komplett raus ist und es dafür kontinuierlicher wird
Anm.: Sry, dass ich hier so viel von "mir" schreibe. Aber die genannten Dinge pauschal als allgemeingültige Empfehlung auf alle zu übertragen wäre unsinnig, da wie erwähnt immer die individuellen Vorraussetzungen entscheidend sind. Deswegen der entsprechende Kontext
