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Alt 20.09.2018, 11:41   #1510
qbz
Szenekenner
 
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Registriert seit: 24.03.2008
Beiträge: 12.687
Zitat:
Zitat von Triasven Beitrag anzeigen
......
Es ist zwar OT, aber allein diese kleine Aussage birgt in sich das Problem.

Brauchen wir Flüchtlinge um den Arbeitskräftemangel auszugleichen?

Oder wollen wir Flüchtlingen temporär Schutz bieten um sie später in Ihr Heimatland zurückzuschicken und suchen parallel Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel.

Oder wollen wir alles miteinander vermischen und der Wirtschaft billige Arbeitskräfte zuschaufeln?
.......
Auf jeden Fall kann die AFD der Stadt Angermünde aktuell keine Perspektive bieten und erst nicht die Neonazis, die rassistische und fremdenfeindliche Aufkleber aufbringen. Rentner, welche sich dort gegen die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen stellen, schliessen ihre Filialen mehr oder weniger selbst. Sie müssten umgekehrt eher dankbar sein, dass aus dem Ausland stammende Ärzte im benachbarten Krankenhaus Schwedt/Oder arbeiten, statt sich darüber zu beschweren, nicht wahr.

Was den Orten in Brandenburg in der jetzigen Situation wirklich weiterhilft, ist eine pragmatische Asylpolitik. Diese besteht darin, die Menschen mit anerkanntem Asylanspruch, die als Flüchtlinge dem Bundesland 2015 zugewiesen wurden, zu integrieren (und nicht über Jahrzehnte zu kasernieren bis zur Abschiebung), mit allem was zu einer Integration gehört (Wohnen, Schule, Arbeit, Vereine). Der Vergleich von Kreisen, die es unterschiedlich handhaben, spricht bisher für eine solche pragmatische Politik. Wenn irgendwann ein Zuwanderungsgesetz da ist, sieht es vielleicht wieder anders aus, IMHO.

Zum Thema "Flüchtlinge als billige Arbeitskräfte": Der Mindestlohn muss auch Flüchtlingen bezahlt werden und er sollte endlich erhöht werden, weil er in DE viel zu niedrig ist.

Geändert von qbz (20.09.2018 um 11:53 Uhr).
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