Zitat:
Zitat von gaehnforscher
Selbstherrlichkeit:
"sich in seinen Entscheidungen, Handlungen aufgrund seiner Machtvollkommenheit mit völliger Selbstverständlichkeit über andere hinwegsetzend"
Worauf das bezogen war, sollte aus dem Rest des entsprechenden Posts relativ eindeutig ersichtlich sein. Aber ich fasse gern noch mal zusammen:
Du unterstelltst den Radsportfans bestimmte Sichtweisen, kritisierst auf Basis dieser Annahmen und teilst ihnen mit, dass du ob ihres kritiklosen Konsumes das kotzen bekommst, obwohl zuvor bereits zuvor wesentlich differenziertere Sichtweisen vorgetragen wurden, über deren Existenz du dich aber hinwegsetzt.
Das Körbels Ausdrucksweise teilweise stark zu wünschen übrig lässt, darfst du gern kritisieren. Das hat aber nichts damit zu tun wie "die Fans" generell den Radsport betrachten.
In welcher Zeit Jens Voigt Rad gefahren ist, ändert nichts daran, dass er die Situation/ Zwickmühle recht treffend zusammengefasst hat. (ggf. Risiko v. Schadensersatzforderungen vs. ggf. spätere Sperre).
Sicherlich ist ausbuhen wenig elegant. Es zeigt aber, dass ein großer Teil der Fans eben nicht unkritisch zujubelt und die neuen "Helden" feiert. Vor allem ist es eines der wenigen Instrumente die "der Fan" hat, außer halt gar nicht mehr zu gucken. Damit wären wir wieder bei obigem Thema.
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Interessanter Punkt, meine Machtvollkommenheit.
In Deiner Definition die Du mir zu meiner Person lieferst finden sich aber gewisse Mängel: ich habe hier über viele, nicht alle Fans gesprochen. Hier an Beispiel von Körbel, der erstmal selber keine TDF sehen will, wenn CF startet. Es dann doch macht. Und dann die, die kritische Anmerkungen bringen (für die es genügend Gründe gibt)beschimpft.
Die Existenz von anderen Arten der Kritik habe ich sehr wohl anerkannt und wahrgenommen, diese bezieht sich aber nicht auf ihn. Hauptsache es fährt jemand schneller als ein Normalo den Berg, das begeistert ihn und egaal ob gedopt wird oder nicht, er schaut gerne zu. Brot und Spiele, der Rest ist egal.
Soll man so eine Einstellung toll finden?
Sich dann aber lieber über die Kritiker aufzuregen ist doch viel besser.
Dass diese Art der Kritiklosigkeit gewisse Strukturen fördern (wie wir im Nachgang der Festina und Telekom Affairen sehen konnten), dürfte wohl unbestritten sein.
Jens Voigt...ich gebe zu, dass ich ihn auch nicht ernst nehmen kann. Er stand und steht noch immer auf der Seite des Profiradsports und verdient damit seine Brötchen und stellt dann gar zu gerne seinen Kollegen einen Persilschein aus . Was möglich gewesen wäre, welche Gründe die UCI hatte schnell diese Entscheidung zu treffen, etc. hat er lieber unerwähnt gelassen.
Kritik gegenüber der UCI? Kritik gegenüber Sky, deren ganzen Ungereimtheiten? Kritik gegenüber CF? Allesamt Fehlanzeige!
Lieber sagen, ging nicht anders, Schwammdrüber und hoffen, dass es vergessen wird.
Shut up legs...
Welche unglaubliche Popularität in England bezüglich Team Sky herrscht ist unglaublich, das ist wie in den besten Telekom- Zeiten. Nur mit dem Unterschied, dass dann auch noch in den letzten 7 Jahren nur eine einzige Mannschaft den TDF Sieger gestellt hat.
PS: Ich hatte die Werte/ Zeiten der meisten Anstiege bei jemand anderem etwas anders gesehen und müsste die nochmal raus suchen. Sehr, sehr ähnlich zu LA Zeiten war aber ein blauer Zug, der von vorne alles kaputt gefahren hat und nur wenig Platz für taktische Überlegungen zugelassen hat. Und iich habe Fahrer vorne gesehen, die keine Bergfahrer waren/sind und trotzdem kilometerlang von vorne gefahren sind. Die Parallelen sind deutlich. Und Personen wie der ehemalige Festina Trainer, Floyd Landis, Rasmussen, etc.haben da deutliche Worte zu gefunden. Nur mal zum Thema Radsport ist sauberer geworden, Kontrollen greifen, etc...