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Alt 19.07.2018, 12:21   #68
fredfetsch
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.12.2013
Beiträge: 159
Ich finde, dass wir bei dieser Diskussion den Leistungssport und Breitensport deutlich voneinander trennen sollten. Also in der Betrachtung, nicht in der Durchführung - wurde ja schon genannt, dass es ein Alleinstellungsmerkmal des Triathlons ist, dass Profis und Anfänger quasi Rad an Rad starten. Was auch ich sehr gut finde!
Das Bindeglied zwischen den beiden Sparten ist allerdings die Nachwuchsförderung. Und für diese braucht's natürlich den örtlichen Verein und den Breitensport, in dessen Rahmen die Jugend starten kann. Allerdings hätte ich schon gedacht, dass es mit den Jugendkadern etc entsprechende Strukturen gibt, die die gute Jugendarbeit in den Vereinen aufnimmt und daran anknüpft. Bis dahin scheint es doch gut zu funktionieren. Erst mit dem Übergang zum jungen Erwachsenen, wenn die Frage nach Berufsausbildung, Absicherung des Lebensunterhalts, etc aufkommt - dann wird die Anzahl deutscher Athleten (in wohl fast allen Sportarten) auf internationaler Ebene deutlich weniger. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass unsere Athleten nicht gut genug sind, also werden sie sich wohl bewusst gegen den Leistungssport entscheiden. Und da gilt es doch anzugreifen, oder?
Erstaunlicherweise funktioniert die Eigenorganisation der Athleten auf der Langdistanz verhältnismässig gut, auf Verbandsebene aber nicht. Und bei anderen Ländern scheint die Arbeit auch besser zu funktionieren, zumindest sind diese auf der Kurzstrecke deutlich erfolgreicher als Deutschland.

Noch ein Kommentar zu Dan's Äusserung, dass es eigentlich um den Weg und den Menschen hinter der Leistung gehen sollte. Ja, da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Aber Medaillen und Platzierungen lassen sich vermarkten - die Geschichte des Athleten kennt ausser wenigen Insidern keiner! Leider.
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