Wir haben noch nicht über die freiwilligen Helfer gesprochen. Zwei meiner drei Hauswettkämpfe sind Herzblut-Veranstaltungen, die hinsichtlich Organisation, Ablauf und Charme eher Volksläufen als Mega-Events ähneln. Je langsamer ich bin, desto mehr mute ich nicht nur mir selbst, sondern auch den Helfern, Kampfrichtern, Zeitmessern u.a. zu.
In Limmer z. B. kam der letzte Teilnehmer nach über 16 Stunden ins Ziel - das ist zwar immer noch eine gewaltige Leistung, die ich selbst noch nie erbracht habe, aber ich empfand nicht nur Respekt dafür, sondern ebenso Anerkennung und auch Mitleid für alle, die ihre Freizeit eingebracht haben.
Gerade, wenn ich (hochgerechnet) nur halb so viel Startgebühr zahle wie beim großen City-Triathlon, habe ich Hemmungen, das unter "der Kunde ist König" abzuhaken. Ich sage das als einer, der regelmäßig sehr weit unten auf der Ergebnisliste auftaucht, aber sicher ist, damit niemandem wehzutun.
