Ich habe u.a. zwei Freunde am jeweiligen Ende des Feldes. Der eine war B-Niveau Profi mit Zeiten je nach Strecke um die 8:34-8:48 und der andere ist deutlich zu schwer, verletzungsanfällig, Wenigtrainierer und völlig schmerzbefreit (um nicht zu sagen unbelehrbar) was Intensitäten ohne Grundlage angeht und hat in seinen bisherigen 6 LDs die Laufstrecke immer zur Hälfte gehen müssen und war immer irgendwo zw. 14 und 15h, hat auch von der 1. LD nie ne MD gemacht.
Von BEIDEN(!) kann man viel lernen, wenn man sich nur drauf einlässt. Von dem einen ist klar, kann man lernen wie Commitment und brutaler Fokus und echt hartes Training aussieht (das konnte ich mir als Otto-Normal-LDler nur sehr schwer vorstellen) aber auch Demut.
Von Letzterem kann man viel über Beweggründe lernen, warum jemand, der - so würden sicher einige Urteilen - an sich der sportlichen Herausforderung LD nicht gewachsen ist, das trotzdem macht und warum die Familie (guter Job, 2 Kinder) das auch mitmacht. Das sind sehr persönliche und nicht verallgemeinerbare Beweggründe. Der Gute weiß aber auch selbst, dass er richtig langsam ist. Im Endeffekt brennt er aber dafür und hat jedesmal eine schöne Erinnerung mehr. Er ist Glücklich damit und es erfüllt ihn.
Insofern hat an der Stelle Trillerpfeife schon recht. Wir alle sollten uns bewußt machen, dass ein LD Event ein Event ist, an dem ALLE mitmachen dürfen.
In diesem Sinne ... hang loose
