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Alt 07.06.2018, 23:19   #605
Hafu
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von NBer Beitrag anzeigen
...
im gegenteil, anja knapp wurde gegen lena meißner ausgetauscht, da diese trotz abistress knapp und bogen in der französischen liga geschlagen hat. eine klare aufstellung nach leistung.
Lese gerade noch mal die Ergebnislisten mit den Einzelsplits im Detail.

Nach einem Rennen tut man sich mit schlauen Analysen natürlich immer leicht, das ist mir bewusst, aber mit der "klaren Aufstellung nach Leistung" hat die DTU entscheidend zum schlechten Abschneiden der deutschen Teamstaffel beigetragen, da Lena Meißner, die Anja Knapp in der Staffel ersetzt hat einen der schlechtesten Einzelsplits im gesamten Feld (zumindest wenn man die Splits der 14 schnellsten Mannschaften als Vergleich heranzieht) abgeliefert hat. Offensichtlich kann Lena überhaupt nicht alleine Radfahren, ähnlich wie Charlotte McShane die Mitfavorit Australien gleich mal auf Rang 14 an den ersten Mann übergeben hat.

In so einer Rennsituation (ohne Gruppe, was beim dritten Starter im Team-Relay sehr wahrscheinlich ist) wäre die zuverlässig starke Radfahrerin Anja Knapp die auch beim letzten Weltcup in Gagliari eine der besten Radzeiten hatte, vermutlich die bessere Wahl gewesen, denn zwischen einer sehr guten Läuferin wie Meißner und einer guten wie Knapp liegen auf 1,5km plus/minus 10s, zwischen einer sehr guten Radfahrerin wie Knapp und einer schlechten wie Meißner liegt aber leicht mal auf 7km eine ganze Minute.

Da die DTU sich aber seit Jahren standhaft weigert, die Radleistung ihrer Spitzenathleten siystematisch und realitätsnah zu erfassen, kennen die für die Nominierung Verantwortlichen Trainer der DTU den Unterschied im Leistungsvermögen auf dem Rad bei ihren Spitzenathleten vermutlich nicht mal.

Bei den Männern kenne ich mich mittlerweile national und international halbwegs aus, was die Leistungsfähigkeit in den Einzeldisziplinen anbelangt. Bei den Frauen beschäftige ich mich offen gesagt nicht so im Detail damit. Dass Gentle, Zaferes oder Duffy exzellente Radfahrerinnen sind, kann man ja in vielen WTS-Rennsituationen ziemlich leicht feststellen. Die Athletinnen dahinter hat man meist nicht so im Fokus.

Wie schlecht Charlotte McShane und Lena Meißner Rad fahren, wenn sie mal keine Windschatten spendende Gruppe um sich herum haben, fällt erst in Rennformaten wie dem heutigen Wettbewerb so richtig auf. Oder wenn man das Ganze halt im Vorfeld in vergleichbaren Rennen oder Rensimulationen testen würde. Aber da wiederhole ich mich zugegebenermaßen.

Ich würde vermuten, dass McShane keinen zweiten Einsatz in der Staffel des amtierenden Commonwealth-Siegers in der laufenden Team-Relay-Serie erhalten wird, denn auch wenn sie noch 10s schneller war als später Meißner hat sie mit den 40s, die sie auf z.B. Lindemann oder den 60s, die sie auf Beaugrand verloren hat, rückblickend dem Australischen Team im Alleingang den Sieg gestohlen.
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