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Naja Hörensagen ist irrevlevant und praktisch reissen Ketten mit und ohne Schloss und weil das für mich mehr so Alltagskisten betrifft, die so gut wie nie mit was anderem als Shimano bestückt sind (die aber für Achtfach und Nabenschaltungsketten durchaus auch Kettenschlösser haben), verzerrt das das Bild, wenngleich Riesen wie Cannondale oder Specialized teilweise schon nen irren (Komponenten-)Mix auch beim Antrieb fabrizieren, was dann aber denen ihr Bier ist.
Haftungstechnisch machste jedenfalls in der Werkstatt natürlich keine Experimente (wennst schlau bist) sondern die Kette so zu, wie der Hersteller das haben will. Dann ist für dich die Kuh schlicht vom Eis.
Die Kernaussage oben war einfach, wennsts eh anders machst als vom Hersteller angegeben, brauchste dich über nix zu wundern.
Aus privater Perspektive ist das mit den Kettenschlössern ja gut und schön, aber wennst vernommen hast, dass Rohloff mit der Kettenproduktion aufgehört hat, weil vorallem Shimano (die Campa-Ketten stammten zeitweise von Rohloff) alle naselang irgendwas an seinen Ketten geändert hat und die die Schnauze vollhatten, jedesmal zu prüfen, ob nu noch alles kompatibel ist und gefahrlos funktioniert, also nachvollziehbar erscheint, dass da offenbar auch Problemchen auftreten können, von denen du wahrscheinlich nix mitkriegst und die die alternativen Ketten(-schloss-)hersteller eventuell aussitzen während du dich umbringst, lässts halt auch.
Im Idealfall ist ja nur die Kette plötzlich weg, aber wenns dumm läuft, tuts halt auch richtig weh und dann könnts sinnvoll sein, nachweisen zu können, dass man selbst alles richtig gemacht und nicht wild drauflosgestückelt hat.
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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