Ich habe diesen Zeit Artikel nicht gelesen, weil er nicht in der Online Zeit verfügbar ist.
Interessant finde ich jedoch die allgemeine Frage, wie man offenbar immer wieder in das Christentum religionskritische Denker und Aufklärer bzw. antiklerikale Denker integriert. Letztlich sehe ich es als ein positives Zeichen, weil die Kraft der antiklerikalen Denker und ihr Einfluss die Religionen zwingt, sie auf dem Hintergrund ihrer Weltanschauung (verfälschend) zu rezipieren. Allerdings scheinen Feuerbach und Marx meistens ausgenommen zu sein, die Kirchen lehnen sie eher ab oder bekämpfen sie. Freud hingegen wird, trotz seiner atheistischen Schrift: "Das Unbehagen der Kultur" von Pfarrern und Theologen auch studiert und in der Psychotherapie angewendet, allerdings bevorzugt diese Gruppe eher den Mystiker Jung mit seiner Archetypenlehre als Freud mit seiner Triebtheorie unter den Psychoanalytikern.
Ps.:
Neutral und objektiv ist "die Zeit" sicher nicht. Das geht schon aus den Vernetzungen des Herausgebers hervor:
Josef_Joffe "ist in zahlreichen Organisationen, Kuratorien und Gremien engagiert, so beim Deutschen Museum in München, dem Aspen Institute Berlin, der Jacobs University Bremen, der Atlantik-Brücke, der Hoover Institution und der American Academy in Berlin. Als Vertreter einer Wiederherstellung des traditionsreichen deutschen Reformjudentums engagiert er sich unter anderem als Kuratoriumsvorsitzender des nach Abraham Geiger benannten Rabbinerseminars.[10] Er ist auch Mitglied im Verwaltungsrat des Leo Baeck Institut New York, bei der Ben-Gurion-Universität des Negev sowie des Jugendbildungswerks Humanity in Action in Berlin. Er ist Beirat der Hypovereinsbank, der Goldman Sachs Foundation, Mitglied der Trilateralen Kommission, dem International Institute for Strategic Studies und der Münchner Sicherheitskonferenz.[3] Er ist Beirat des Aspen Institut[11], Autor und im Vorstand im American Institute for Contemporary German Studies[12][13] und Mitglied der Atlantik-Brücke. "